Anna Matheis aus Untersöchering veröffentlicht zweiten Teil von "Die magische Feder"

Gesagt, getan, geschrieben

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Anna Matheis.

Landkreis – „Ich war von Anfang an mittendrin“, „Ich konnte nicht aufhören zu lesen“ oder „Eine fesselnde und gleichzeitig berührende Geschichte“: Liest man sich auf Amazon, Thalia und Co. die Rezessionen für das im Januar erschienene Buch „Die magische Feder“ durch, wird schnell klar, dass die Leser von Anna Matheis Werk ausnahmslos begeistert sind. Seit Kurzem kann die spannende Fantasygeschichte der jungen Helena im zweiten Teil weiterverfolgt werden. Welches Versprechen die Autorin in „Die magische Feder – Die Reise zum ewigen Moor“ einlöst und welche Rolle dabei ihr jüngster Bruder spielt, hat die 25-Jährige aus Untersöchering im Interview mit Kreisboten-Volontärin Maria Lindner verraten.

Wie kam es dazu, einen zweiten Teil zu schreiben?

Matheis: „Ursprünglich war immer schon eine Trilogie geplant. Jedoch wollte ich erst einmal abwarten, wie der erste Teil ankommt. Da so viele Leser begeistert waren und mich gefragt haben, wie es weiter geht, habe ich den zweiten Teil geschrieben.“

Es wird also einen dritten Teil geben?

Matheis: „Ja, für dieses Buch habe ich auch schon zehn Seiten geschrieben. Es soll im Herbst/Winter 2019 voraussichtlich veröffentlicht werden.“

Am ersten Teil haben Sie circa drei Monate geschrieben. Wie lange haben Sie für den zweiten Teil „Die magische Feder – Die Reise zum ewigen Moor“ gebraucht ?

Matheis: „Im Februar habe ich mit dem Schreiben angefangen und Mitte August ging das Ergebnis an den Verlag. Beim zweiten Teil habe ich etwas länger gebraucht, weil ich nebenbei noch Werbung für den ersten Teil gemacht, Lesungen gegeben und Kontakte mit Buchbloggern geknüpft habe.“

Wie viele Seiten hat der zweite Teil?

Matheis: „212 Seiten. Anders als im ersten Teil gibt es von Seite 206 bis 210 Hintergrundinformationen zur Entstehung meiner Bücher und zu meiner Inspiration.“

Seit wann ist das Buch erhältlich ?

Matheis: „Seit Mitte Oktober und das E-Book seit Anfang November. Es ist in über 1 000 Online-Shops gelistet und in 6 000 deutschen Buchhandlungen bestellbar.“

In einem anderen Interview sagten Sie, dass dieser Teil vor allem in der Region spielen würde. Ist dem so ?

Matheis: „Ja, der Walchensee und der Herzogstand kommen vor und nehmen wichtige Rollen ein. Im dritten Teil werden diese noch stärker aufgegriffen.“

Haben Sie das Buch jemandem gewidmet?

Matheis: „Ja. Im ersten Teil habe ich mehrere Personen aus meinem echten Leben mit eingebaut. Mein kleiner Bruder Andi kam leider nicht vor, weswegen er total traurig war. Deswegen habe ich ihm versprochen, dass er im nächsten Buch eine Rolle bekommt. Er war die Vorlage für den bayerischen Journalisten Andreas M.. Außerdem habe ich ihm das Buch gewidmet.“

Können Sie unseren Lesern etwas vom Inhalt des Buches verraten?

Matheis: „Man erfährt wie es mit der Hauptfigur Helena weitergeht. Auf sie wartet ein neues Abenteuer. Für eine Rettungsmission muss sie ins ewige Moor aufbrechen. Dort tritt sie ihrem ärgsten Feind erneut gegenüber – Silas, dem bösartigen Vampir, der einst die Macht im übernatürlichen Königreich an sich reißen wollte.“

Woraus haben Sie ihre Inspiration für dieses Buch genommen?

Matheis: „Das kann ich oft gar nicht genau sagen. Bei mir kommt echt total viel beim Schreiben selber. Aber klar, manche Situationen aus meinem Leben lasse ich auch mit einfließen. Erst im Nachhinein habe ich zum Beispiel bemerkt, dass es in diesem Buch auch um das Halten eines Versprechens geht, ähnlich wie bei mir und meinem Bruder.“

Haben Sie schon Lesungen in Planung?

Matheis: „Ich habe am Mittwoch, 12. Dezember, um 17 Uhr, meine erste öffentliche Lesung in der Pfarrbücherei in Kochel. Ansonsten lese ich auch in Schul- und Hortklassen. Anfang des Jahres geht es dann mit den Lesungen weiter.“

Ihr Traum ist es, hauptberuflich Autorin zu werden. Sind Sie diesem schon ein Stückchen näher gekommen ?

Matheis: „Ja auf alle Fälle, einen großen Schritt sogar. Vor Kurzem bin ich zum ersten Mal von einer fremden Person an einer Tankstelle erkannt worden. Da bin ich echt total ausgeflippt, das war richtig cool (lacht). Es ist auch interessant, mit welchen Leuten man in Kontakt kommt. Sei es mit verschiedenen Autoren oder mit Menschen, die bei mir an der Türe klingeln und fragen, ob ich ihnen ein Buch signieren könnte.“

Vielen Dank für das Gespräch!

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