Unter dem Motto „Vom Ochs zum Ochsengurgel“

Maria Hager aus Polling schließt Ausbildungsprogramm ab

Erlebnisführung mit Maria Hager
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„Maria vom Oberschaffler“ alias Maria Hager (links in Tracht) führte durch „Minis Raritätenstadl“ – unter Beobachtung von Prüferin Sabine Biberger (Mitte). Rechts Gemeinderätin Martina Hawel.
  • Bernhard Jepsen
    VonBernhard Jepsen
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Polling – Sie ist nach eigenem Bekunden „Pollingerin mit Leib und Seele“ und das Geschichtsinteresse wurde ihr als Tochter des 2016 verstorbenen Altbürgermeisters Dominikus Weiß (Stichwort: „Minis Raritätenstadl“) quasi in die Wiege gelegt: Die Rede ist von Maria Hager, die in der Rolle als „Maria vom Oberschaffler“ seit ein paar Monaten historische Dorfführungen rund um das Klosterareal anbietet.

Die 52-Jährige ist in dem Metier keine Anfängerin. Schon zu Lebzeiten ihres Vaters hat sie Besuchergruppen durch den Raritätenstadl geschleust. Und nun hat Hager am Landwirtschaftsamt in Abensberg (Niederbayern) unter dem Label „Landerlebnisreisen in Bayern“ eine Qualifizierung für Erlebnisführungen erfolgreich absolviert. Die praktische Abschlussprüfung fand kürzlich – wie könnte es anders sein – im Raritätenstadl statt. Der geladenen Besuchergruppe gehörten neben Freunden und Bekannten unter anderem Vize-Landrat Wolfgang Taffertshofer, Bürgermeister Martin Pape sowie Sabine Biberger vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Ingolstadt an. Die Prüferin war von Hagers Performance angetan. Klare Ansprache, gut ausgewählte Stationen und immer ein roter Faden im Vortrag: So lautete jedenfalls das abschließende Testat. „Sie hat den richtigen Ton getroffen – und sie weiß, wovon sie spricht“, lobte Biberger Hagers authentischen Auftritt während der Führung.

Die Erlebnisführung im Raritätenstadl stand unter dem Motto „Vom Ochs zum Ochsengurgel“. Dabei erfuhr man nicht nur Interessantes über alte Aderlassgeräte für Ochsen, sondern bekam auch Schmalzteiggebäck serviert.

Intention der Erlebnisführer-Ausbildung ist es, die Vielfalt der Angebote auf bayerischen Bauernhöfen in professionellem Rahmen zu präsentieren. Hager war mit ihrem Prüfergebnis übrigens vollkommen zufrieden: „Es ist super gelaufen.“ Und von Nervosität war bei der Erlebnisführerin nichts zu spüren: „Ich war ja auch gut vorbereitet.“

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