Besatzung des Patenboots Weilheim spendet 3 576 Euro

Ein Zeichen der Dankbarkeit

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Die Crew der „Weilheim“ mit Kapitän Felix Uhlemann (Mitte) spendete heuer 3 576 Euro für zwei sozial engagierte Vereine ihrer Patenstadt. Links Bürgermeister Markus Loth, rechts Vorstand Hans Stibich.

Weilheim – „Wir danken für die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Weilheimer und auch denen, die mit ihrem Besuch an unserem Stand die Höhe der Spendensumme erst möglich gemacht haben. 

Die Spende ist ein Zeichen unserer Anerkennung, aber auch der Dankbarkeit meines wie auch ihres Bootes“, so Kapitänleutnant Felix Uhlemann bei der Übergabe am Abschlussabend ihres Besuchs in Weilheim.

Der neue Kommandant erklärte die Pflege der Patenschaft zu einem ganz persönlichen Anliegen. Gerade nach dem Wegfall der Wehrpflicht seien diese Beziehungen zwischen Bundeswehr und Bevölkerung noch wichtiger geworden und ein Zeichen gegenseitiger Verbundenheit. Dabei spiele die räumliche Entfernung zwischen dem 1998 in Dienst gestellten Minenjagdboot und seiner Patenstadt keine Rolle, betonte der 32-Jährige. Was die Gastgeber besonders freute und auch schmunzeln ließ, war der dreifache Gruß ‚Oachkatzlschwoaf‘ der zur Übergabe angetretenen Crew.

Bürgermeister Markus Loth würdigte in seiner Ansprache den Einsatz der Marinesoldaten. „Sie haben Ihre wertvolle Zeit im Glühweinstand verbracht, um für soziale Projekte zu spenden. Dafür spreche ich Ihnen im Namen der Stadt wie auch ganz persönlich meinen Dank aus“, sagte er.

Der mit 3 576 Euro recht beachtliche Erlös aus dem Glühweinverkauf fließt heuer an zwei sozial engagierte Vereine. Der Löwenanteil von 3 051 Euro ging an den Weilheimer Verschönerungsverein. Sie sind ein Zuschuss für den geplanten Abenteuerspielplatz am Rosengarten. 525 Euro erhielt der Förderverein des Bürgerheims, der mit dem Geld weitere technische Hilfsmittel für die einzelnen Betreuungsabteilungen anschaffen möchte. 

Beendet wurde der insgesamt sechstägige Aufenthalt der Soldaten mit einer Rundfahrt durchs Oberland. Stationen waren dabei der Hohe Peißenberg, Dießen, die Klosterkirche Andechs sowie die Oldtimerwerkstatt von HK Engineering in Polling.

Von Georg Müller

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