Arbeitseinsatz im Marinemuseum

Marinekameradschaft Weilheim trägt zum Erhalt des alten Patenbootes in Wilhelmshaven bei

+
Im Vordergrund die PÖNEX-Gruppe der Marinekameradschaft Weilheim. Vor dem Geschütz v.li.: Markus Abenthum, Theo Schägger, Xaver Kastl, Bernhard Decker, Kurt Scholz, 2. Vorstand Marinekameradschaft und Michael Steinert vom Marinemuseum. Auf dem Geschütz v.li.: Dennys Stibich und Hans Stibich, 1. Vorstand Marinekameradschaft.

Weilheim – Die Marinekameradschaft Weilheim war nach 2016 heuer erneut im Deutschen Marinemuseum in Wilhelmshaven, um ihren Beitrag zum Erhalt des alten Patenbootes der Stadt Weilheim, dem Minenjagdboot „Weilheim“, zu leisten.

Das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven wurde 1998 eröffnet. Es stellt die Entwicklung der deutschen Militärseefahrt seit 1848 dar. Der Schwerpunkt des Museums liegt auf der Darstellung der Bundesmarine/Deutschen Marine. Die Gründung des Museums geht auf eine Initiative der Stadt Wilhelmshaven aus dem Jahr 1986 zurück und ist eine gemeinnützige Einrichtung, die als Stiftung des privaten Rechts arbeitet. Die Stiftung wurde im Jahr 2002 gegründet und betreibt seitdem das Deutsche Marinemuseum.

Wie die Marinekameradschaft Weilheim mitteilte, konnten neben dem Minenjagdboot „Weilheim“ auch noch der ehemalige Lenkwaffenzerstörer „Mölders“, das Schnellboot „Gepard“ und das Unterseeboot „U 10“ innen und außen besichtigt werden. Jedes Boot/Schiff hat seine eigene „PÖNEX-Gruppe“. Der Name PÖNEX ist abgeleitet vom seemännischen Begriff „Pönen“ = anstreichen, „ex“ steht für das englische Wort Exercise = Übung. Die Reinigungs-, Schleif- und Lackierarbeiten, welche für die anderen PÖNEX-Crews schon seit Jahren mit einem Treffen ehemaliger Besatzungsmitglieder verbunden sind, waren für die „Weilheim“ bislang nicht erfolgt. Vor zwei Jahren sind daher erstmals sieben Mitglieder der Marinekameradschaft Weilheim angereist, um eine Woche lang das Marinemuseum beim Erhalt des Patenbootes der Stadt zu unterstützen. Und diese Hilfe war auch dringend nötig. Das gänzlich aus Holz gefertigte Minenjagdboot „Weilheim“ zählt zu den ältesten Einheiten der Bundesmarine und liegt seit Gründung des Marinemuseums als erstes schwimmendes Exponat im ca. 3 000 m2 großen Freigelände.  Entsprechend hoch ist der Aufwand, der zum Erhalt des Bootes notwendig ist. So haben sich auch heuer am Ende der Ferienzeit erneut sieben Mitglieder der Marinekameradschaft auf den Weg nach Wilhelmshaven begeben, um eine Woche mit ihrer Arbeitskraft zum Erhalt des ehemaligen Patenbootes beizutragen.

Die Außenwände des Brückenaufbaus und das Geschütz bekamen einen komplett neuen Farbanstrich. Am Ende der Lackierarbeiten stand für die PÖNEX-Leute noch ein „Rein Schiff“ auf dem Programm. Die Stadt Weilheim war sehr erfreut über das Engagement der Marinekameradschaft und unterstützte die Aktion mit einem Fahrtkostenzuschuss. 

Von Kreisbote

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Breitbandausbau in Peißenbergs Außenbezirken
Weilheim
Breitbandausbau in Peißenbergs Außenbezirken
Breitbandausbau in Peißenbergs Außenbezirken
Kaufmännischer Leiter der Stadtwerke geht in den Ruhestand
Weilheim
Kaufmännischer Leiter der Stadtwerke geht in den Ruhestand
Kaufmännischer Leiter der Stadtwerke geht in den Ruhestand
Behutsamer Neustart für die Tiefstollenhalle
Weilheim
Behutsamer Neustart für die Tiefstollenhalle
Behutsamer Neustart für die Tiefstollenhalle
Neues Drive-in-Testzentrum in Weilheim
Weilheim
Neues Drive-in-Testzentrum in Weilheim
Neues Drive-in-Testzentrum in Weilheim

Kommentare