Medizin ohne Geheimnisse – Tag der offenen Tür: 2300 neugierige Besucher im Krankenhaus Weilheim

Vor rund 100 Jahren wurde das Krankenhaus in Weilheim eröffnet. Am vergangenen Samstag lud das Haus erstmals die Bevölkerung zum „Tag der offenen Tür“ ein. Wie groß das Interesse war, zeigte sich an den über 2300 Besuchern. „Es lief richtig gut“, teilte Pressesprecherin Anja Wischer mit.

Draußen volle Parkplätze und Fahrradpulks vor dem Eingangsbereich. Drinnen eine Vielzahl interessanter Fachvorträge, kostenlose Gesundheits-checks, Ultraschalluntersuchungen, Hightech- Arbeitsplätze zum Selbstprobieren und ein begehbares Darmmodell. Von den fast „afrikanischen“ Temperaturen ließ sich dabei niemand stören. „Wir haben viel Zeit mitgebracht. Das ist einfach toll, was die alles haben“, staunte eine Familie aus Altenstadt. Auch unter den Publikumsattraktionen war das Teddy- und Puppenkrankenhaus. Hier warteten kleine Besucher geduldig auf die Untersuchung und Behandlung ihrer Lieblinge. Der „behandelnde“ Chirurg Johannes Kesenheimer schöpfte sein Repertoire mit Salben-, Gipsverbänden und Spritzen bis zum verordneten Gummibärchen einfühlsam aus. Insgesamt hatte Initiator Prof. Dr. Rudolf Bumm mit den Teams aller vier Krankenhäuser sechs große und 26 verschiedene Teilbereiche bis hin zur Küche anschaulich vorbereitet. Darunter wurde auf die Darstellung der Anschaffungshighlights der letzten Jahre wie Linksherzkatheder-Messplatz, Strahlentherapie, Angiologie, neue Röntgenanlage, Ultraschallgeräte sowie diverser chirurgischer Geräteneuheiten besonderer Wert gelegt. „Wir wollten Medizin zum Anfassen vorführen und haben augenscheinlich wie bei den Fachvorträgen die Themen gut getroffen. Die Vortragswünsche der niedergelassenen Ärzte waren so groß, dass wir ein breites Spektrum hatten“, so der ärztliche Direktor zufrieden. Bumm lobte auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Krankenhäuser. „Unsere Spezialisten-Teams arbeiten bei schwierigen Operationen standortübergreifend hervorragend zusammen. Gleiches gilt beim digitalen Befundaustausch“, sagte er. Dies bestätigte auch Dr. Wilhelm Fischer, Chef des Peißenberger Krankenhauses, der sogar noch Ausbaumöglichkeiten sieht.

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