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708 Kinder im Jahr 2014

Babyboom in Weilheim und Schongau

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Hebamme Ulrike Guggemos, Dr. Stephan Rutke und Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH (stehend v.li.) freuten sich mit Andreas Orterer und Stephanie Zahler über die Geburt der kleinen Magdalena, die am 12. Januar in Weilheim zur Welt kam.

Weilheim – Magdalena ist gerade ein paar Tage alt, da muss sie schon als Stellvertreterin für die 346 Kinder, die in Weilheim und die 362 Kinder, die in Schongau 2014 zur Welt kamen, für ein Pressefoto posieren. Mit ihrem Namen liegt sie voll in Trend: Hannah, Magdalena und Anna, Alexander, Maximilian und Benedikt waren im letzten Jahr die beliebtesten Namen in den Krankenhäusern Weilheim und Schongau für Neugeborene.

Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH, hat in den Krankenhäusern im Landkreis bereits einiges umgekrempelt. Nun ist die Geburtsstation in Weilheim an der Reihe. Die gestiegene Zahl an Babys, die im letzten Jahr dort zur Welt kamen, bestätigt ihn in seiner Entscheidung.

2013 habe es einen Knick bei der Zahl der Entbindungen gegeben, blickt Lippmann zurück. Doch im letzten Jahr habe sich dieser Trend geändert. „50 Geburten mehr als im Vorjahr sind enorm“, findet Lippmann. Die meisten Babys kamen in Schongau im August (39) und in Weilheim im Mai (42) auf die Welt. Lippmann hofft, dass sich durch die Neuerungen noch viel mehr Eltern für die heimischen Kliniken entscheiden. Bisher scheint sein Konzept aufzugehen. Die Gebärwannen wurden beispielsweise gut angenommen, die Familienzimmer werden gerne genutzt.

„Eine Hauptfachabteilung Geburtshilfe an beiden Standorten zu etablieren, ist richtig“, glaubt Lippmann fest an das Vorhaben. Neben den bisherigen Belegärzten sollen sich künftig auch fest angestellte Mediziner um Geburtshilfe und Gynäkologie kümmern. Mit einem potenziellen Chefarzt dieser Abteilung gebe es derzeit „finale Gespräche“. Das weitere Team soll dann nach und nach aufgebaut werden. Mittelfristig seien auch neue Leistungen, wie beispielsweise zur Behandlung von Frühchen unter 37 Wochen, vorgesehen.

„Wir freuen uns auf die Unterstützung“, sind sich Hebamme Marianne Geck und Dr. Stephan Rutke, der derzeit gemeinsam mit Dr. Solveig Groß und Dr. Kristin Jablonka in Weilheim Belegarzt ist, einig. Werdende Eltern, die sich selbst von der Geburtsstation in Weilheim ein Bild machen wollen, können das am Mittwoch, 11. Februar, ab 20 Uhr.

Weitere Termine oder Führungen – auch in Schongau – sind nach telefonischer Absprache möglich. Lippmann hofft, dass sich dieses Jahr noch mehr Mütter für Weilheim und Schongau entscheiden: „Wir brauchen Eltern, die uns die Stange halten.“

Von Ursula Gnadl

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