Meisterinnen der Hauswirtschaft erhalten ihre Briefe in Ansbach

Ein Grund zu strahlen

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Bei der Verleihung v. li.: Andrea Seidl, Referatsleiterin im Staatsministerium, Corinna Niggl, Elisabeth Veronika Müller, Regina Theresa Hoiß und Veronika Mayr.

Landkreis – 93 Meisterinnen der Hauswirtschaft aus ganz Bayern erhielten vor Kurzem bei einer Feier in Ansbach ihre Meisterbriefe.

Darunter waren auch Corinna Niggl aus Prem, Elisabeth Veronika Müller aus Wielenbach, Regina Theresa Hoiß aus Huglfing und Veronika Mayr aus Weilheim. In Vertretung von Ministerin Michaela Kaniber überreichte die Leiterin des Referats Bildung und Schulwesen in der Hauswirtschaft am Staatsministerium, Leitende Hauswirtschaftsdirektorin Andrea Seidl, die Urkunden und gratulierte den Absolventinnen zu ihren erfolgreichen Abschlüssen.

Die besondere Bedeutung hauswirtschaftlicher Berufe für die Gesellschaft hob Seidl in ihrer Rolle als Vertreterin der zuständigen Stelle für die Berufsbildung in der Hauswirtschaft am Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hervor. Der demografische und gesellschaftliche Wandel erfordere maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Lebenssituationen.

Auf die frisch gebackenen Meisterinnen, Fachhauswirtschafterinnen, Dorfhelferinnen, Technikerinnen und Betriebswirtinnen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement warten vielseitige und verantwortungsvolle Führungsaufgaben im Berufsfeld Hauswirtschaft.

Als Fach- und Führungskräfte sorgen sie beispielsweise in Großhaushalten wie Seniorenhäusern, Kindergärten oder Seminar- und Tagungshäusern nicht nur für das leibliche Wohl von Bewohnern und Gästen, sondern auch für ein attraktives und einwandfreies Lebensumfeld.

Viele Absolventinnen hauswirtschaftlicher Fortbildungsberufe wagen mit ihren Kompetenzen aber auch den Schritt in die Selbständigkeit und gründen ein eigenes Dienstleistungsunternehmen.

Die erstklassige Bildungsqualität in der hauswirtschaftlichen Aus- und Fortbildung zeige sich laut Seidl unter anderem in den regelmäßigen Spitzenpositionen bayerischer Azubis bei beruflichen Wettbewerben. Jugendliche fühlen sich von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen angesprochen, die selbständiges Arbeiten und die Übernahme von verantwortlichen Tätigkeiten bieten. An die künftigen Ausbilderinnen erging der Appell, aktiv für die Ausbildung zu werben und attraktive Ausbildungsplätze anzubieten.

Mit dem neuen Kompetenzzentrum Hauswirtschaft in Triesdorf sollen künftig auch Ausbilder, Lehrkräfte sowie Fach- und Führungskräfte noch besser mit aktuellen und neutralen Fachinformationen versorgt werden.

Von Kreisbote

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