Meisterstück geglückt

Nahezu unspektakulär verlief das Meisterstück der Penzinger Volleyballerinnen an diesem Wochenende. Über 30 Penzinger Anhänger – Eltern, Freunde, Bekannte und Vertreter der Penzinger Vorstandschaft – haben in der Eichenauer Budriohalle den klaren und von den Satzergebnissen mit 25:17, 25:16 und 25:16 deutlichen 3:0-Erfolg über den Gastgeber verfolgt.

Nur in den Anfangsphasen aller drei Sätze konnte der Eichenauer SV spielerisch etwas von sich zeigen, als man Tabellenführer Penzing mit 2:6, mit 3:5 und mit 6:9 einen Rückstand aufzwängte. Diese Rückstände machten die Penzinger allerdings schnell wett. Im ersten Satz sorgte Steffi Nichelmann mit einer kleinen Aufschlagserie für ein 8:6. Dieser Vorsprung erhöhte sich bald auf 13:8 als Romana Kohlhund zum Aufschlag kam. Die Penzinger Geburtstagskinder Julia Nieberle und Tine Löblein punkteten im Angriff ebenso fleißig, wie Eva Böckmann über die Diagonalposition auf der sie nicht nur am Netz sondern auch in der Annahme sicher agierte. Die übrigen Sätze glichen sich: Romana Kohlhund bügelte beim Aufschlag, der an diesem Tag bei allen Penzinger Spielerinnen zuverlässig und druckvoll kam, den Rückstand zum 10:5 aus. Auf neun Punkte vergrößerte die Penzingerinnen den Abstand zum Satzende hin souverän. 12:12 hieß es im dritten Satz als Penzing zum ersten Mal die Führung übernahm, bei Aufschlag von Tine Löblein schließlich auf 21:14 davon zog, ehe es Babsi Reisacher schließlich vergönnt war, den Matchball zum 25:16 im Eichenauer Spielfeld zu versenken. Die übrigen Spielerinnen des elfköpfigen Penzinger Kaders stürmten das Spielfeld, ausgelassen und erleichtert wurde dieser Sieg, der die Meisterschaft in der oberbayerischen Bezirksliga bedeutete, bejubelt. Gegen Freising fand Penzing dann mit Andi Epp auf der Zuspielposition gut und schnell ins Spiel. Nach dem „beinahe schon obligatorischen Rückstand“ zu Beginn mit 2:6, läutete Caro Fischer mit ihrem Aufschlag zum 8:6 die Wende ein. Mit 25:14 und Steffi Brandt im Angriff, Andrea Peter auf der Diagonalen sowie Michi Bachmeir auf der Liberoposition ging der erste Durchgang an den neuen Meister. Doch scheinbar reichte der Penzinger Ehrgeiz nur noch für diesen einen Satz. Die folgenden drei Sätze mussten sie mit 20:25, 22:25 und 21:25 den Domstädterinnen überlassen, die sich ordentlich ins Zeug legten und ihre Hoffnung auf die Relegation mit einem 1:3 und dem siebten Sieg in Folge weiter am Leben erhalten. Damit verabschieden sich die Penzinger Volleyballerinnen als erstes Team mit dem lang ersehnten Meistertitel in der Tasche aus der Bezirksliga, während die übrigen Mannschaften noch bis zum Samstag, 13. März, um die Tabellenplätze zwei bis acht kämpfen werden.

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