Ukraine feiert - Starnberg neuer miniEM-Titelträger

Krönender Abschluss der miniEM

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So dürfen sich Sieger freuen – Ukraine (Starnberg) bezwang im Endspiel um den Titel „miniEuropameister 2016“ die Österreicher (Peißenberg) mit 3:1.

Polling – Richtig schwer machten es die Österreicher, sprich die Peißenberger, dem neuen miniEM-Meister 2016. Das ganze Turnier über zeigten die Starnberger Fußball der Extraklasse und so war manchem schon vor dem Endspiel klar, wer da gewinnen würde. Manche rechneten sogar mit einem Zweistelligen zu Null Ergebnis, doch die Peißenberg Kicker legten sich mächtig ins Zeug, gaben ihr Letztes und gingen erhobenen Hauptes mit einem 3:1 vom Platz.

Der neue miniEM-Meister heißt verdient Ukraine (Starnberg) und die Buben ließen sich kräftig feiern. Nach dem Abpfiff gab es bei den Starnberger Spielern und Fans kein Halten mehr. Trommelwirbel, Jubelschreie und Sprechgesänge gab es von den Ukrainern, auch für die Leistungen der vergangenen Tage. Und auf der anderen Seite nahm der österreichische Trainer seine Buben in den Arm und betonte, dass sie alle stolz auf ihre Leistungen sein können. Auch wenn diese Niederlage schmerzt, die Peißenberger kamen bis ins Finale und diesen Traum hatten viele Mannschaften. Noch einen Grund zu feiern hatte der FT Starnberg 09, denn ihr Spieler Yunur Ylmaz wurde als Turnier-Torschützenkönig geehrt. Insgesamt schoss der Nachwuchskicker 18 Tore. Um den dritten Platz spielten Uffing und Weilheim, das die Weilheimer mit 9:1 gewannen.

Finale der miniEM 2016

Wieder einmal bewiesen alle Fans ihre Kreativität. Da kamen die Isländer mit ihrem Hu-Ruf und einem Geysire und die Österreicher mit Franz, Sissi und Skistiefel. Die Reihenfolge bei der Bewertung „Beste Fans“: Island (Hohenpeißenberg) mit Österreich (Peißenberg) belegten beide den ersten Platz; Platz zwei Irland (Uffing) und drei Schweiz (Oberhausen) und Rumänien (Weilheim). Insgesamt wurde 52 Spiel ausgetragen. „Schon eine Herausforderung für uns alle“ so Organisator Jürgen Saal, „das fängt an bei dem Turniermodus, bis hin zu Getränke- und Grillfleischbestellung.“ Doch am Ende waren sich alle wieder einmal einig: Das, was in Polling hier auf die Beine gestellt wurde, ist nicht zu toppen, die Spiele, die Fans, die Stimmung, die Organisation, die Gewinne und und und. Jürgen Saal, bedankte sich bei den Sponsoren und bei seinem gesamten Team: „Ohne Euch würde das alles gar nicht gehen!“. Auch Pollings Bürgermeisterin Felicitas Betz blickte zu den vielen Helfern, Fans und Spielern und meinte: „Ihr habt eine tolle Atmosphäre nach Polling gebracht. Unser Dank gilt Euch allen.“

von Anneliese Reichert-Schwaiger

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