Minister Söder eröffnet 18. ORLA - Region präsentiert sich bis einschließlich Montag auf Weilheims Volksfestplatz

Prominenter Eröffnungsgast und Festredner auf der 18. ORLA war Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder, flankiert von Landrat Dr. Friedrich Zeller (li.) und Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl. Foto: Hofstetter

Die 18. Oberlandausstellung (ORLA) ist ausgebucht. Bürgermeister Markus Loth wertet dies als Indiz dafür, dass es „mit der heimischen Wirtschaft weiter bergauf geht“. Respekt vor der Leistungskraft der Region zollte bei der Eröffnung am Donnerstag Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder.

In seiner markigen Festrede outete sich der ORLA-Schirmherr als „großer Fan des Handwerks“. Sein Vater, ein Maurermeister, habe ihm jedoch „zwei linke Hände und eine große Goschn“ attestiert und geraten, lieber Politiker zu werden. Söder bezog in Weilheim zur Energiewende Stellung, die, so der Minister, mit einem technologischen Sprung einhergehe. „Die bayerische Sonne, Wind und Wasser gehören uns“, warb Söder für den Ausbau und die Nutzung alternativer Energiequellen, deren eigentlicher Profiteur die Region sein könne. Söders Aussage „Regionaler Strom ist machbar, seine Preisgestaltung lässt sich besser beeinflussen“ quittierte das Publikum im Festzelt mit Applaus. Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl bestätigte, dass das Handwerk vom Konjunkturaufschwung profitiere. Lang genug sei gejammert worden, „das Anpacken macht den Unterschied“. Um erfolgreich arbeiten zu können, sei neben guten Verkehrswegen, günstigem Kapital und guter Bildung eine „bezahlbare Energie“ notwendig. Von der Politik forderte Zirngibl mehr Verlässlichkeit ein, da es nicht zielführend sei, „jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf zu treiben“. Veränderungen ja, aber mit Plan und Konzept, unterstrich der Kreishandwerksmeister.

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