Ministerin will sich

Ministerin Ilse Aigner (Mitte) im Gespräch mit den Praktikern der Berglandwirtschaft.

Nach dem Motto „Wer nicht kämpft hat schon verloren“ sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Bergbauern ihre Unterstützung zu. In Fischen betonte sie, dass die Berglandwirtschaft auch in Zukunft ein unverzichtbarerer Bestandteil einer nachhaltigen Agrarpolitik sein müsse.

Volle Rückendeckung sicherte die Ministerin bei ihrem Besuch der Mitgliederversammlung des Alpwirtschaftlichen vereins im Allgäu (AVA) der bäuerlichen Landwirtschaft im Alpenraum zu. Für deren Zukunfssicherung werde sie bei den aktuellen Verhandlungen über die EU-Agrarpolitik kämpfen. Dass die Alm- und Alpwirtschaft über Ländergrenzen hinweg Bündnispartner suche, begrüßte Ilse Aigner: „Nur wenn die Interessen gemeinsam formuliert werden, finden sie in Brüssel Gehör.“ Ohne Bergbauern sei die attraktive Allgäuer Landschaft wie sie Einheimische und Gäste so schätzten, nicht vorstellbar, betonte Alfons Zeller, der Präsident der Arbeits- gemeinschaft für Bergbauernfragen. „Wo keine Kühe mehr grasen, kann man keine Gäste melken“, brachte Zeller seine Ansicht auf den Punkt. Vor einer zunehmenden Reglementierung warnte schließlich der Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser. „Eine Stärkung der Berglandwirtschaft kann nur mit verlässlichen und in der Praxis lebbaren Rahmenbedingungen erfolgen, sagte Kaiser. Er werde sich dafür einsetzen, dass die Verantwortung vor Ort bleibe und nicht mehr und mehr „nach oben“ verlagert werde. Der Geschäftsführer des Alpwirtschaftlichen Vereins, Dr. Mi-chael Honisch, schob nach: „Hier steht ein Stück Freiheit auf dem Spiel!“

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