"Mission Possible": Weilheimer Artisten und Musiker planen Benefiz-Open-Air-Show in Weilheim

Eine Idee nimmt Fahrt auf

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Für ihr farbenfrohes Projekt konnte das Organisationsteam viele Weilheimer Artisten und Musiker begeistern. Unser Foto zeigt die fröhliche Gruppe bei einem erfrischenden Ausflug auf dem Staffelsee.

Weilheim – Wenn am Samstagabend, 1. Juli, Weilheimer Musiker, Tänzer und Artisten auf dem Sportplatz am Zotzenmühlweg unter dem Titel „Mission Possible“ die Bühne entern, geht es um weitaus mehr, als für ein Schulprojekt in Ghana Geld zu sammeln.

Den Künstlern ist es nach Auskunft der Veranstalter ein Anliegen, „in diesen unruhigen Zeiten, in denen Unsicherheit, Angst und Egoismus oft den Blick auf die Nächsten trüben, aufzustehen und den Weilheimern ihre ART zu denken mitzuteilen“. Wie kann dies besser gelingen als über die Kunst und Kultur? In einer Sprache, die für jeden verständlich ist und Menschen bewegt. Der Abend soll ein „farbenfrohes und fröhliches Ereignis“ werden, das „auf einfache Art erleben lässt, wie viel Freude es bereitet, miteinander statt gegeneinander zu handeln“. 

Die Idee für die Benefiz-Open-Air-Show auf dem Sportplatz am Zotzenmühlweg hat ihren Ursprung in den Reiseplänen einer kleineren Gruppe für die Sommerferien.

Der Weilheimer Michael Akpaglo, gebürtig in Ghana, hat einige Freunde eingeladen, seinen Heimatort Ho in Ghana zu besuchen und in dem Land drei Wochen zu verbringen. Viele Jahre unterstützt Akpaglo vor Ort das „Adaklu Kpetsu School Project“, das sich für nachhaltige Bildung einsetzt, Schulen und Kindergärten aufbaut. Als die Reise feststand, „war klar, dass wir ein bisschen Geld mitbringen wollen, um die Arbeit dort zu unterstützen“, berichtet Sylvia Kluthe, einer der kreativen Köpfe im Team. So fließt der Erlös des Benefiz-Open-Airs auf direktem Wege an das Projekt.

Mit ins Boot geholt hat das Team: Showensemble Vaganti, Weilheimer Klangfabrik, Parcourteam Freak Run, Rough Riders Band, Benet Al Amar (orientalischer Tanz), Songsmith Christoph Ulrich, African-German-Connection, Ewe-Union-Projekt, Happy Voices und viele mehr.

Ab 18 Uhr werden am Samstag, 1. Juli, offiziell die Segel gesetzt. Auf die Besucher warten afrikanische Leckereien, Tanz und Percussion aus Afrika und musikalische Live-Acts. Als „Board-Entertainment“ für die Kinder gibt es lustige Spiele und kleine Zirkus-Workshops.

Ab 20.30 Uhr stechen auf der Bühne die Artisten in See. In der kleinen Geschichte, die die Show erzählt, begeben sich die Künstler auf eine große Mission. Dabei sitzen „alle in einem Boot“ und suchen nach einem neuen Kurs, der sie trotz Sturm und hohen Wellen aus den gefährlichen Strömungen herausholt. Eine erfrischende, vielseitige Show, die durch Acts beeindruckt, durch Musik berührt und an vielen Stellen zum Nachdenken anregt. Ein „starkes Wir“ ist allen Künstlern wichtig.

Heiner Welchert, Fotograf und Mitorganisator des Projekts, wünscht sich, „dass dieser Abend zu einem künstlerischen Plädoyer wird für einen respektvollen Umgang miteinander, für Offenheit und für den Mut, Dinge anzupacken und sich den Herausforderungen unserer Gesellschaft miteinander und mit Freude und Kreativität zu stellen“.

Tickets (Erwachsene 12, Kinder bis 16 Jahre 5 Euro) gibt es an der Kasse vor Ort.

Von Kreisbote

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