Mobil in und um Weilheim – Bundesweit einmaliger Mobilitätskompass zeigt umweltgerechte Alternativen zum Auto auf

Er ist bundesweit einzigartig und regt auf 26 Seiten zum Verzicht auf das Auto in der Innenstadt an: Der Mobilitätskompass. Agenda-Mitarbeiter werden die druckfrischen Exemplare, die auch für Weilheims Neu-bürger gedacht sind, an die Haushalte in der Stadt verteilen.

Für „optisch und inhaltlich hervorragend gelungen“ hält Bürgermeister Markus Loth die vom Verein „Ökomobil Pfaffenwinkel e.V.“ erarbeitete Broschüre mit herausklappbarem Stadtplan und Feedback-Karte für die Nutzer. Der mit 15000 Stück aufgelegte Kompass kostet die Stadt knapp 20000 Euro. Über 270 Stunden Zeit haben die Mitglieder von „Ökomobil“ in das Projekt investiert, erklärte Erich Zimmermann bei der Präsentation im Rathaus. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre dieser günstige Preis nicht realisierbar gewesen. „Keine Keule auf die Autofahrer richten sondern ihnen zeigen, worauf sie verzichten“, ist laut Zimmermann ein Ziel der Farbbroschüre, deren Titelbild neugierig auf den Inhalt macht. Der Kompass knüpft an das Weilheimer Leitbild an, das auf eine „menschengerechte, sozialverträgliche Mobilität“ setzt. Er zeigt dem Leser auf, wie er zu Fuß, mit dem Rad, per Car-Sharing, Mitfahrzentrale oder durch das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel beitragen kann, „den motorisierten Individualverkehr aus der Innenstadt rauszubringen“, wie es Ordnungsamtsleiter Andreas Wunder formulierte. Auch für Autofahrer hält das Heft nützliche Infos bereit, darüber hinaus Freizeittipps für die Stadt und ihr attraktives Umland. Weilheims Gesamtverkehrskonzept beinhaltet die Durchführung eines Mobiltätsmanagements. Als „ersten Schritt in diese Richtung“ wertet Verkehrsreferent Dr. Claus Reindl den neuen Kompass. Am Samstag, 30. Januar, wird dieser auf dem Marienplatz vorgestellt und auf ein Preisausschreiben verwiesen, dessen Hauptpreis ein Stadtfahrrad für 800 Euro ist.

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