Mobiler in der STadt mit dem Rad – Erster Weilheimer Radltag begeisterte am Wochenende knapp 500 Besucher

Das Rad als echte Alternative zum Auto zu betrachten lohnt sich spätestens seit dem ersten Weilheimer Radltag auf dem Kirchplatz, bei dem das Rad als Stadtfahrzeug das Auto eindeutig auf das Abstellgleis verbannte.

„Unser Radltag kam ungeheuer gut bei den Leuten an“, freute sich Erich Zimmermann vom Agenda-Arbeitskreis (AK) Mobilität und Verkehr. Das war auch erklärtes Ziel der Agenda: Den BürgerInnen das Rad als umweltschonende, wesentlich mobilere Stadtverkehrsalternative zum Auto vorzuführen, die obendrein einen Fitnessfaktor darstellt. Als Beweis für den Zeitbonus eines Fahrrades organisierte der AK auf vier Strecken ein Rennen zum Zeitvergleich zwischen Fußgängern, Autofahrern und Radlern. Das Ergebnis fiel immer eindeutig zu Gunsten der Radfahrer aus, denen das lästige Parkplatzsuchen erspart bleibt. Auch die Kleinen wurden eingebunden. In einem Laufradparcours mit Hindernissen stellten über 30 Radler ihr Geschick unter Beweis, es galt die Auszeichnung des Passes „Fit für’s Laufrad“, ausgestellt von der Agenda, zu gewinnen. „Das ist eine gute Sache, weil das die Motorik der Kinder schult, sodass sie sich sicherer auf dem Rad bewegen“, erklärte Werner Hoyer, Verkehrserzieher der Polizei. Zimmermann zeigte sich erfreut, dass zum Stadtradeln, ebenfalls vom AK organisiert, 45 Teams mit 343 Teilnehmern am Samstag die dreiwöchige Aktion starteten, bei der die Umwelt geschont werden soll. Kurzentschlossene melden sich bei nette-anna@web.de oder isabelmfischer@web.de. Es gibt auch noch vom AK entworfene Radtour-Karten in den Radgeschäften „Kreupl“, „Ebert“, „Radl Bimbo“.

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