Moderne Technik und Routine – 1 500 Besucher zollten der Weilheimer Feuerwehr Beifall

Das Flugplatzlöschfahrzeug beeindruckte. Fotos: Müller

Martinshörner, Blaulichter, insgesamt 35 Rettungs- und Löschfahrzeuge – am „Tag der offenen Tür“ der Weilheimer Feuerwehr zeigten die etwa 80 Aktiven einmal mehr, was sie können und die Besucher kamen ins Staunen. „Eine Wahnsinns-Show“ urteilten die Gäste.

Wann immer die roten Löschfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn ausrücken, dann heißt es „da brennt es irgendwo“. Was sie alles können, das demonstrierten sie Feuerwehrleute am vergangenen Sonntag auf dem Gelände des Übungshofs mit viel Engagement in mehreren großen Übungen und Gerätevorführungen. Dabei kam modernstes Gerät zum Einsatz, wie etwa das neue Flugplatzlöschfahrzeug der Luftlande-/Lufttransportschule Altenstadt oder die Technische Hilfeleistung bei einem schweren Verkehrsunfall. Beteiligt waren die Wehren aus Weilheim, Etting, Steingaden, Garmisch-Partenkirchen, der LL/LTS, Katastrophenschutzfahrzeuge des Landratsamtes, Rettungsfahrzeuge von BRK und Bergwacht. Vorgestellt wurden modernes Gerät und liebevoll gepflegte Oldtimer, die von allen gebührend bewundert wurden. Das Schlagwort vom Wandel demonstrierten Feuerwehrnachwuchs und Aktive gemeinsam in ihrer „Modenschau“. Die Drehleiterfahrten mit Blick auf die Stadt erwiesen sich als Knüller. Die Vorführung der Wasserkanonen bildeten den krönenden Höhepunkt. Als sich im Wasserstrahl ein Regenbogen bildete, war langanhaltender Applaus und das Wort von der „Wahnsinns-Show“ oft zu hören. „Heute macht Feuerwehr richtig Spaß“, kommentierte ein zufriedener Kommandant Konrad Bischel.

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