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"Monument der Entschleunigung" – Sten Nadolny, Träger des Weilheimer Literaturpreises, rät zur "Frechheit"

Zum zehnten Mal wurde am vergangenen Mittwochabend der Weilheimer Literaturpreis in der Stadthalle verliehen. Die Jury, sieben KollegiatInnen des Weilheimer Gymnasiums, wählte Sten Nadolny aus. Wichtigstes Kriterium: die Eignung der Werke für Gleichaltrige.

Im Jahr 2009 war Nadolny bereits am Weilheimer Gymnasium mit einer Dichterlesung zu Gast – Voraussetzung um für den Weilheimer Literaturpreis vorgeschlagen zu werden. „Es war, als ob ein kleiner Nadolny in unseren Köpfen gesessen habe, der uns ständig zuflüsterte: Lies weiter, lies weiter!“, begründete Jurymitglied Maria Legelli die Wahl in ihrer Laudatio. Nadolny sei ein Schriftsteller, der anspruchsvolle Literatur schreibt, die auch Jugendlichen Lust am Lesen macht. Ihre Entscheidung, den Preis an Nadolny zu verleihen und wie es dazu kam, trugen die Schülerinnen dem Publikum in kurzen, amüsanten Szenen vor. „Nadolny hat mit seinem Roman ,Die Entdeckung der Langsamkeit’ in den Jahren der immer rasanter werdenden Veränderung ein Monument der Entschleunigung errichtet“, beschrieb es Laudator Volker Weidermann, Chef des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. In seiner „Rede an die Jugend“, die Träger des Weilheimer Literaturpreises traditionell halten, ermunterte Nadolny junge Leute dazu, „ruhig alle sieben Todsünden zu begehen, es dabei aber nicht zu übertreiben.“ Er wünschte ihnen genügend Frechheit, da die Welt anders nicht zu retten sei, und Mut, „öfter das Herz sprechen zu lassen, egal ob es gerade in die Landschaft passt“. Entgegen aller Empfehlungen, die er von verschiedenen Ratgebern bei der Vorbereitung seiner Rede erhalten hatte, die Jugend nicht zu ermahnen und nicht vor dem Internet zu warnen („das können sie nicht mehr hören...“), riet er ihnen: „Schreibt Briefe! Nur so könnt ihr euch vor dem ungeheuren Datenappetit des Internets schützen.“

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