Landkreis stark vertreten

Meisterschule verabschiedet erfolgreiche Absolventen

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Sie haben nun allen Grund zur Freude: Die stolzen Absolventen der Münchner Meisterschule 2019 aus dem Landkreis Weilheim-Schongau.

Landkreis – Einen erfolgreichen Abschlussjahrgang schickten die Münchner Meisterschulen am Ostbahnhof hinaus in die Wirtschaft. 327 junge Frauen und Männer bestanden die Meisterprüfung. Unter ihnen waren auch 16 Absolventen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau.

Der Saal des alten Rathauses der Landeshauptstadt München bot in diesem Jahr wieder eine würdige Kulisse, um die JungmeisterInnen zu verabschieden. Von 351 zur Prüfung angetretenen Handwerkern, die im vergangenen Schuljahr die Meisterschulen am Ostbahnhof besucht hatten, bestanden 327 die diesjährige Meisterprüfung. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 93 Prozent.

Die Absolventen sind aus den Bereichen Elektrotechnik (110), Friseurhandwerk (29), Feinwerkmechanik (23), Informationstechnik (20), Installateure und Heizungsbauer (89), Landmaschinenmechanik (16), Metallbau (22) und Zahntechnik (18). Sie kommen weitgehend aus Oberbayern, wobei auch Schülerinnen aus Österreich und Südtirol sowie Schüler aus dem hohen Norden die Schule besuchen. Die Altersspanne liegt zwischen 19 und 49 Jahren.

Der Schulleiter, Oberstudiendirektor Georg Junior, gratulierte im Anschluss den frisch gebackenen Meistern und würdigte ihre Leistungen in diesem Schuljahr. Zu Beginn seiner Rede zitierte Junior Schülerbeiträge aus einer Zufriedenheitsumfrage, bei der es viele positive Rückmeldungen zum Kollegium und zur Schule als Ganzes gegeben hatte. Sein besonderer Dank galt der Landeshauptstadt München und der Handwerkskammer für München und Oberbayern, die sich als Träger der Schule die Finanzierung teilen.

Stadtschulrätin Beatrix Zurek überbrachte die Gratulation der Landeshauptstadt München im Namen des Oberbürgermeisters Dieter Reiter. Sie verwies auf die 50 Jahr-Feier der Meisterschulen am Ostbahnhof im vergangenen Herbst, bei der das hohe Ansehen und die Qualität der Schule wiederholt gelobt wurden. Dass dies keine einmaligen Lobeshymnen waren, zeigt sich in den aktuellen Schülerbefragungen dieses Abschlussjahrgangs. Schulrätin Zurek hob die Meisterprüfung als Meilenstein im persönlichen Werdegang hervor und betonte den Stellenwert des Meisters als „Qualitätssiegel“ im Wirtschaftsleben. Dieser erfährt in der aktuellen Diskussion um die Ausweitung der Meisterpflicht auf weitere Gewerke eine deutliche Aufwertung. Auch sie bedankte sich abschließend für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern und den Meisterschulen am Ostbahnhof.

Handwerkskammerpräsident Franz Xaver Peteranderl gratulierte den Meistern zu ihrem erfolgreichen Karriereschritt: „Sie haben damit Ihren persönlichen Marktwert verbessert und sich in einem Arbeitsmarkt interessanter gemacht, der ständig nach hoch qualifizierten Kräften Ausschau hält.“ Peteranderl betonte die weltweit geschätzte fachliche Kompetenz des deutschen Handwerks. Auch deshalb sei es so wichtig, dass die „Rückvermeisterung“ von 53 Berufen, die im Jahre 2004 in diesen Gewerken abgeschafft wurde, vorangetrieben werde. Dies ermögliche einen „Wettbewerb unter Könnern“ und sei „gelebter präventiver Verbraucherschutz“. Er stellte die Umsetzung der Wiedereinführung der Meisterpflicht für diesen Herbst in Aussicht, welche eine Stärkung des Meisterbriefes für die Absolventinnen und Absolventen bedeutet.

Die Schülersprecher Daniel Niesner und Alexander Turi berichteten, dass es ein entbehrungsreicher Weg hin zum Meister war, der viel Einsatz und fachliches Können erforderte. Aber „wenn man nur vom Zusehen Meister werden könnte, dann wäre jeder Hund ein Metzger!“ Sie wünschten ihren Mitabsolventen, dass sie sich in Zukunft treu bleiben und ihren Meistertitel mit Stolz tragen.

Von Kreisbote

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