Baumaßnahmen in der Murnauer Grün- und Färbergasse abgeschlossen

Bürgermeister und andere Passanten in Murnauer Grün-Fäbergasse
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Sind sehr zufrieden mit der Umgestaltung der Grün- und Färbergasse: V. li. Anwohnerin Frauke Lücke mit Kindern, Peter Hohenleitner, Technischer Leiter der Gemeindewerke Murnau, Erster Bürgermeister Rolf Beuting, Hansjörg Resenberger, Leiter des Tiefbauamts des Marktes Murnau und Anwohner Tobias Lindenberg-Osterrieder mit Kindern.

Murnau – Die städtebauliche Umgestaltung der Grün- und Färbergasse, die von der Städtebauförderung des Freistaats Bayern gefördert wurde, ist nun abgeschlossen.

Nach der Umgestaltung zeigt sich die jetzige Spielstraße als zentraler wohngeprägter Bereich. Sie macht zudem als sogenannter Shared Space alle Verkehrsteilnehmer zu Gleichberechtigten – ob motorisiert oder nicht. Des Weiteren ist die Straße barrierefrei und bietet Fußgängern nun eine direkte Verbindung zwischen Schloßmuseum und Fußgängerzone.

„Für mich ist es eine Skizze, wie alle Nachbarstraßen zur Fußgängerzone langfristig gestaltet werden könnten“, findet Bürgermeister Rolf Beuting. „Städtebaulich und qualitativ hat hier eine Aufwertung stattgefunden, die nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch in der Straße steckt.“ Der Rathauschef bezieht sich damit auf die Arbeiten der Gemeindewerke Murnau. Diese haben die Wasserhauptleitung inklusive der Hausanschlüsse erneuert, Fernwärme und Breitband neu verlegt sowie den bestehenden Mischwasserkanal saniert.

Auch die Anwohner der Grün- und Färbergasse scheinen mit der Umgestaltung zufrieden zu sein. „Die Straße ist jetzt viel sicherer, kinderfreundlicher und hat insgesamt eher einen HofCharakter. Das finden nicht nur wir als Eltern toll, sondern auch unsere Kinder, die sehr oft und gerne auf der Straße spielen“, berichtet Tobias Lindenberg-Osterrieder.

Die Baumaßnahme kostete insgesamt rund 900 000 Euro, wovon der Markt Murnau anteilig circa 600 000 Euro für die Umgestaltung der Verkehrsfläche und die Gemeindewerke Murnau etwa 300 000 Euro für die Leitungsverlegung übernommen haben. Die Regierung von Oberbayern hat sich mit einem Fördersatz von 60 Prozent beteiligt.

Die technische Planung lag beim gemeindlichen Marktbauamt, die ausführende Firma war die Wohn-, Tief- und Industriebaugesellschaft aus Kempten. Hansjörg Resenberger, Leiter des Tiefbauamts des Marktes Murnau, zeigte sich zufrieden mit der Umsetzung und dem Ablauf der Maßnahme: „Die Baufirma hat während der Bauphase sehr viel Rücksicht auf die Anwohner genommen, es herrschte insgesamt eine hervorragende Kommunikation.“ Laut Pressemitteilung aus dem Rathaus haben die Arbeiten von Mai 2019 bis Juni 2020 gedauert.

Von Kreisbote

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