Murnauer CSU nominiert Rudolf Utzschneider als Bürgermeisterkandidat

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Die Kandidaten vo.v.li: Andrea Hutter, Michaela Urban, Gisela Lücke-Wegmann, Rudolf Utzschneider, Elisabeth Hoyer, Doris Eichmüller, Claudia Winter. Hi.v.li. Robert Hutter, Thomas Schwabe, Dr. Michael Rapp, Michael Hosp, Simon Ofenstein, Martin Tudea, Stefanie Schmidt, Professor Paul Tavan, Franz Neuner, Dr. Jovica Dumic, Erwin Eibl, Josef Bierling, Dr. Michael Zapp, Veit Volwahsen, Lorenz Brey.

Murnau – Mit zwei Überraschungen geht der CSU-Ortsverband in den Kommunalwahlkampf 2020. Zum einen schicken die Christsozialen den parteilosen Rudolf Utzschneider ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Zum anderen möchte der ehemalige Bürgermeister und aktuelle Vizelandrat, Dr. Michael Rapp, in die Ortspolitik zurückkehren.

Als CSU-Ortsvorsitzender begrüßte Rapp die Delegierten zur Aufstellungsversammlung: „Die CSU-Gemeinderäte haben während der vergangenen Jahre eine hervorragende Arbeit für die Bürger von Murnau geleistet. Jetzt ist die Zeit, mit einem neuen Team in die Zukunft zu gehen.“ Zufrieden ist Rapp mit der Gruppe, die sich für die Gemeinderatswahl zur Verfügung stellt: „Es ist eine ausgewogene Mischung aus Männern und Frauen, jungen und erfahrenen Persönlichkeiten.“

Angeführt wird die Kandidatenliste von dem IT-Fachmann Rudolf Utzschneider (52), der sich sowohl um das Amt des Bürgermeisters bemüht als auch in den Gemeinderat einziehen möchte. In seiner Bewerbungsrede skizziert der Vater zweier Söhne die „Herausforderungen für die Zukunft“. Da ist der Wohnungsbau, für den – so Utzschneider – mit Augenmaß der konkrete Bedarf ausgelotet werden müsse. Das zweite Thema ist der Verkehr; speziell der Weiterbau der örtlichen Entlastungsstraße. Große Herausforderungen habe es in der Ortspolitik immer wieder gegeben, stellt Utzschneider fest, die alle unter Federführung der CSU-Bürgermeister und mit dem Engagement der CSU-Gemeinderäte angepackt und gelöst worden seien. Für ihn steht für die kommende Legislaturperiode nicht die Frage im Mittelpunkt, welches Thema man als erstes anpackt, sondern die breite Diskussion mit der Bevölkerung, wie Murnau in Zukunft aussehen soll.

Einen neuen Stil und eine neue Diskussionskultur soll es im Kommunalparlament geben, erklärte Rapp: „Unsere Mitarbeit im Gemeinderat wird von einer parteiübergreifenden Teamarbeit geprägt sein.“ „Nur in partnerschaftlichen Gesprächen können wir Probleme lösen“, ergänzte Utzschneider. Das gelte nicht nur für den Gemeinderat, sondern sei auch unumgänglich im Verhältnis zu den Nachbargemeinden.

Von Günter Bitala

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