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Marktgemeinde Murnau wird als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet

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Auszeichnungsveranstaltung AGFK
Gruppenbild der 15 neu ausgezeichneten fahrradfreundlichen Kommunen mit Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und AGFK-Vorsitzendem Matthias Dießl. Murnaus Bürgermeister Rolf Beuting ist unten links am Bildschirmrand zu sehen. © Tobias Hase/Grafik: StMB

Murnau – Das Netzwerk wächst: Insgesamt 93 Mitgliedskommunen verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen (AGFK Bayern) aktuell. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Matthias Dießl, 1. Vorsitzender der AGFK Bayern, haben nun die jüngsten Auszeichnungen verliehen. Eine der Urkunden ging an die Marktgemeinde Murnau.

Der Trend beweist: Das Fahrrad wird auch in den ländlichen Kommunen immer mehr als alternatives Verkehrsmittel anerkannt. 15 AGFK-Mitgliedskommunen haben sich dem anspruchsvollen Prüfverfahren, bei dem alle Bewerberkommunen nach einem einheitlichen Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft werden, mit Erfolg unterzogen und dürfen von 2022 bis 2028 offiziell den Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ tragen. 15 Stück sind es insgesamt. Auch Rolf Beuting durfte als Erster Bürgermeister von Murnau eine dieser Auszeichnungen entgegennehmen.

Diese ist eine Anerkennung der bisher geleisteten Radverkehrsaktivitäten, erfordert nach sieben Jahren jedoch eine Rezertifizierung, für die weitere Fortschritte in diesem Bereich erkennbar sein müssen.

„Es freut mich sehr, dass sich weiterhin so viele Kommunen für den Radverkehr engagieren“, erklärte Verkehrsministerin Schreyer. „Für die Kommunen, aber vor allem für die Radfahrerinnen und Radfahrer hat das nur Vorteile. Denn so wird die Infrastruktur immer besser und der Anreiz für die Bürgerinnen und Bürger, das Fahrrad zu nutzen, immer größer.“

In der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern haben sich insgesamt 93 bayerische Kommunen mit insgesamt mehr als 6,6 Millionen Einwohnern mit dem Ziel zusammengeschlossen, gemeinsam den Radverkehr zu fördern, Erfahrungen auszutauschen und Synergieeffekte zu nutzen. Die AGFK Bayern vertritt die Interessen ihrer Mitglieder im Radverkehrsbereich unter anderem in der Landes- und Bundespolitik und bei kommunalen Spitzenverbänden. Dazu zählen sowohl eine fahrradfreundliche Infrastruktur und Mobilitätskultur als auch die Erhöhung der Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer.

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Von Kreisbote

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