Ein Hauch von französischem Flair

Die Französischen Woche ist abgesagt - Spezialitäten aus Narbonne gibt's trotzdem

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Weilheim – Auf ihre beliebte Französische Woche Anfang Juli mussten die Weiheimer heuer corona-bedingt verzichten. Damit dennoch ein Hauch von französischem Flair über den Marienplatz wehte, wurden Wimpel aufgehängt und die Bäume um die Mariensäule nachts in französischen Farben beleuchtet. Für kulinarische Köstlichkeiten aus der Region um die Partnerstadt ist in den nächsten Wochen ebenfalls gesorgt.

„Ein Zeichen setzen, dass wir an unsere Freunde in Narbonne denken“, wollte Uta Orawetz, langjährige Referentin für die Städtepartnerschaft. Als sie am vergangenen Donnerstag Bürgermeister Markus Loth und die neue Referentin Marion Lunz-Schmieder in ihr Reisebüro einlud, hatte sie eine Liveschaltung nach Narbonne arrangiert. So konnte Loth seinem Bürgermeisterkollegen Didier Mouly via Bildschirm zu dessen Wiederwahl gratulieren. „Schade, dass die 33. Französische Woche pandemie-bedingt nicht stattfinden konnte“, bedauerte Loth. Sabine Fenner-Wegener (Städtepartnerschaftsbüro) fungierte, aus Marburg zugeschaltet, als Übersetzerin. Lunz-Schmieder parlierte auf Französisch. „Sie wird ihre Sache mit Herzblut machen“, sieht Loth das Referat mit ihr bestens besetzt. 

Orawetz hat Oliven und Olivenöl bei einem Produzenten aus der Region Narbonne bestellt. Eine Weinlieferung soll noch folgen. In ihrem räumlich umgestalteten Reisebüro sowie im Freien vor dem Geschäft wird Orawetz vier Wochen lang „eine kleine Genusswelt“ für den Gaumen anbieten. Nach dem „kompletten Zusammenbruch des Fernreisemarktes“, so die Geschäftsfrau, hatte sie sich nach Alternativen umschauen müssen und:„Wenn die Weilheimer schon nicht in den Urlaub fahren können, dann sollen eben die Spezialitäten zu den Weilheimern kommen.“

Von Maria Hofstetter

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