Treffen der Nachbarschaftshilfen in Iffeldorf

Wichtiger Austausch

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Die Teilnehmer des Treffens der Nachbarschafthilfen.

Landkreis/Iffeldorf – Die Nachbarschaftshilfen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau trafen sich in der Nachbarschaftshilfe Iffeldorf zu einem von der KOBE und der Seniorenfachstelle des Landratsamtes organisierten Austausch- und Informationstreffen.

45 Personen, darunter Vertreter von zwölf der 22 Nachbarschaftshilfen im Landkreis, einige Seniorenvertreter der Gemeinden und Vertreter sozialer Einrichtungen, wie der Sozialstation Oberland gGmbH oder der Alzheimer Gesellschaft Pfaffenwinkel-Werdenfels, folgten der Einladung. „Beim Treffen der Nachbarschaftshilfen im letzten Jahr wurde der Wunsch nach einem jährlichen Treffen geäußert. Diesem Bedarf wollen wir nachkommen,“ meinte Jutta Pollmeier von der KOBE. Stephanie Hör von der Seniorenfachstelle beim Landratsamt fügte hinzu: „Die Nachbarschaftshilfen in unserem Landkreis haben unterschiedliche Konzepte und Arbeitsweisen. Deshalb ist der Austausch untereinander sehr wichtig.“

Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Bürgermeister Hubert Kroiß bedankten sich zu Beginn der Veranstaltung für die herausragende und unbezahlbare ehrenamtliche Arbeit der Nachbarschaftshilfen. Bürgermeister Kroiß betonte, dass in Iffeldorf „jeder auf den Anderen schaue“. Anschließend stellte im Rahmen des Informationsaustausches die schon im Jahr 2009 gegründete Nachbarschaftshilfe Iffeldorf ihr Konzept und ihre Angebote vor. Danach berichtete Mirjam Schneider von der bayerischen Agentur für Demenz und Pflege aus Nürnberg über „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ sowie „niedrigschwellige Angebote“. Sie erklärte, was diese Angebote genau bedeuten und welche Voraussetzungen und Regeln dabei sowohl für die Anbieter als auch für Nutzer gelten. Angebote zur Unterstützung im Alltag können zum Beispiel von Nachbarschaftshilfen bereitgestellt und von Menschen mit Demenz oder pflegenden Angehörigen in Anspruch genommen werden.

Schneider beantwortete auch die kritischen Fragen der Teilnehmer. Es kam eine angeregte Diskussion über zu hohe Bürokratiehürden und andere Stolpersteine beim Aufbau und bei der Inanspruchnahme dieser Angebote zustande. Die Veranstaltung endete mit einem gemütlichen Beisammensein. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr zufrieden und wünschen sich für nächstes Jahr wieder ein Treffen“, teilte das Landratsamt mit.

Von Kreisbote

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