Name gesucht für Gebäude des Marktes Peißenberg in Schongauer Straße 2

Ideen der Bürger gefragt

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Es beherbergt Bücherei, Marktarchiv und Volkshochschule: Jetzt wird ein einheitlicher Name für das Gemeindehaus an der Schongauer Straße 2 gesucht.

Peißenberg – Zumindest von der älteren Generation wird der rot angestrichene Gebäudeteil noch als ehemaliges „Rasp-Haus“ bezeichnet. Doch einen offiziellen Namen hat das gemeindliche Gebäude in der Saal-Kurve, in dem die Volkshochschule, das Marktarchiv und die Bücherei untergebracht sind, nicht. Das soll sich ändern – und die Bürger sind dazu aufgerufen, bei der Namensfindung mitzuhelfen.

Der Marktrat verständigte sich in seiner jüngsten Gremiumssitzung darauf, ähnlich wie bei der Benennung des „Glückauf-Platzes“ über das Gemeindeblatt „Wir über uns“ die Bürger nach Vorschlägen zu befragen. Der Marktrat soll anschließend aus dem Ideenpool einen geeigneten Namen auswählen.

Hintergrund für die Initiative ist eine ganz praktische Überlegung: Früher befand sich in dem gesamten Gebäudekomplex neben der Arbeiterwohlfahrt nur die Gemeindebücherei, so dass die entsprechende Bezeichnung noch halbwegs stimmig war. Inzwischen aber sind weitere Nutzungen hinzugekommen, unter anderem haben sich in den Untergeschossräumen einige örtliche Vereine einquartiert. Dementsprechend finden viele Veranstaltungen und Workshops statt, die allerdings in den Terminankündigungen nur schwer zu lokalisieren sind.

„Bücherei“ passt nach Meinung der Rathausverwaltung nicht immer, „Vereinsräume unter der Bücherei“ sei zu lang und „Hans-Albrecht-Stüberl“ würde nur einen bestimmten Raum betreffen. Auch gebe es mitunter bei der postalischen Zustellung Probleme.

Das „namenlose Gebäude“ soll deshalb eine offizielle und für jedermann geläufige Bezeichnung erhalten. Erste Vorschläge gibt es bereits: Nach Meinung von Ernst Frohnheiser (CSU/Parteilose) sollte das Gebäude den Namen „Biller-Haus“ erhalten – und zwar in Anlehnung an Peißenbergs langjährigen Ortsarchivar und Bürgermedaillenträger Max Biller. „Das wäre eine riesen Aktion und eine Anerkennung“, so Frohnheiser. Werner Hoyer, Peißenberger Liste, wiederum brachte die einfache Bezeichnung „Kulturhaus“ ins Gespräch. Eine Entscheidung will der Marktrat fällen, wenn genügend Vorschläge gesammelt wurden.

von Bernhard Jepsen

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