Viele Helfer und ehrenamtlicher Einsatz machten es möglich

Naturfreunde-Spielplatz fertig saniert

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Symbolischer Schnitt: Stadtwerke-Chef Peter Müller, Thomas Eske von der Sparda-Bank, Bürgermeister Markus Loth, Naturfreunde-Vorstand Joseph Wurm und Robert Christian Mayer von der Bürgerstiftung durchtrennten das Band am sanierten Spielplatz.

Weilheim – Es ist fast rekordverdächtig: Vor einem Jahr traten die Naturfreunde an die Stadt heran mit der Bitte um Unterstützung bei der Sanierung des beliebten Spielplatzes am Naturfreundehaus; am vergangenen Wochenende konnte er eingeweiht werden! Zahlreiche Gäste waren gekommen, darunter auch Vertreter der Sponsoren, Stadträte und Bürgermeister Markus Loth.

1977 war der erste Spielplatz auf dem Gelände der Naturfreunde an der Ammer in Weilheims Süden eingeweiht worden. Schon zwei Jahre später gab es eine Auszeichnung dafür. Sein bekanntes Aussehen, das auch nach der Sanierung erhalten blieb, bekam er 2002, als aus Teilen einer an der Münchener Straße geborgenen Ulme der Spielplatz um ein Baumhaus und die Dschungelbrücke ergänzt wurde.

Zusammen mit dem Spielhaus samt Rutsche und der Schaukel war er für Generationen von Weilheimern seit jeher ein Anziehungspunkt, wie auch Bürgermeister Markus Loth in seiner Ansprache betonte. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz bei der Sanierung.

Naturfreunde-Vorstand Joseph Wurm hielt Rückschau auf die Geschichte des Spielplatzes. 2017 hatte man festgestellt, dass er in weiten Teilen in desolatem Zustand sei und bat die Stadt um Unterstützung bei der Sanierung, die aus eigenen Mitteln nicht finanzierbar gewesen wäre. Und es fanden sich Sponsoren, die mit finanziellen und Sachleistungen möglich machten, was nun fertiggestellt werden konnte.

Sparda-Bank, VR-Bank, Stadt sowie die Bürger- und die Winfried und Centa Böhm-Stiftung sprangen in die Bresche. Norbert Kunz von der benachbarten Kletterhalle stiftete zahlreiche Klettergriffe, die Stadtwerke Weilheim legten einen Wasserspielplatz an und Alois Fiechtner spendete 20 große Findlinge, die den in die Natur eingebetteten Spielplatz bereichern. Auch ein neuer für die Dschungelbrücke geeigneter Baum wurde gefunden – Gut Achberg spendierte ihn.

Montessori-Schüler aus Penzberg übernahmen das Verteilen des Riesels, die Zimmerei Schleich die Holzarbeiten und auch die Firmen Gündogdu und Schmautz brachten sich tatkräftig ein. Nicht zu vergessen die fleißigen Helfer aus den eigenen Reihen der Naturfreunde, die selbst einige hundert Stunden Hand anlegten. Und das benachbarte THW, das die Naturfreunde kräftig unterstützte.

Den kirchlichen Segen erhielt der neue Spielplatz von Religionspädagoge Oliver Schneider und Diakon Stefan Reichhart. Und nach dem Durchschneiden des symbolischen Bandes hieß es dann endlich wieder: Es darf gespielt werden – mitten in der Natur, wie schon seit Jahrzehnten!

Von Bianca R. Heigl

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