Nervenflattern kostet "Streetkings" Punkte

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ROLAND HALMEL, Weilheim – Der Kampf um den begehrten ersten Platz in der Bundesliga Süd und den direkten Einzug ins Meisterschaftsfinale bleibt spannend. Von den zwei Allgäu-Einsätzen gegen die Spitzenteams der Liga kehrten die Weilheim „Streetkings“ mit vier Zählern zurück. Nach dem 10:8-Sieg beim Ligaprimus „Green Monsters Kaufbeuren“ unterlagen die Weilheimer bei den „Piranhas Germaringen“ nach Penaltyschießen knapp mit 1:2. In Kaufbeuren lieferten sich die Weilheimer mit den Hausherren zunächst ein ausgeglichenen Duell. In der flotten Partie hatten die „Streetkings“ zunächst mit zwei Toren die Nase vorne. Bis zum Beginn des zweiten Durchgangs kamen die Kaufbeurer Spieler aber immer wieder zum Ausgleich. Eine überstandene Zwei-Mann-Unterzahl und gleich darauf das 5:3 durch Flori Barth sorgten für Aufwind bei den Gästen, die sich in der Folge mit vier Toren absetzten. Dieser Vorsprung hielt auch bis zum 9:5 in der Schlussphase. Danach agierten die Gäste aber zu passiv, so dass die „Green Monsters“ in der Schlussminute noch den Anschluss schafften. Der postwendende zehnte Treffer in den verwaisten „Monsters“-Kasten von Torsten Stranninger machte den Weilheimer Sieg perfekt. Die „Streetkings“-Tore erzielten: Stranninger, Kratzmeir, Kliegel (zwei), Ratberger, Flori Barth, Schmid, Staltmayr. Einen Tag später in Germaringen bekamen die Zuschauer dann keine Torflut geboten. „Beide Torhüter prägten das Spiel“, meinte „Streetkings“-Kapitän Stefan Vogel, der verletzungsbedingt die Mannschaft betreute. Auf dem ungewohnten Tartanplatz in Germaringen taten sich die Weilheimer aber schwer. Die „Piranhas“ kamen zu mehr Torschüssen. Aber erst im Mitteldrittel gelang ihnen in Überzahl der Führungstreffer (23.). In der Folge des weiteren Spielverlaufes wurde der Tatendrang der „Streetkings“ zusätzlich durch Strafzeiten gebremst. Beim Ausgleich im Schluss- durchgang hatten sie aber Glück, da ein Befreiungsschlag der Hausherren den eigenen Goalie traf und von dort zum 1:1 (54.) ins Tor kullerte. Dabei blieb es bis zur Sirene. Im Penaltyschießen versagten den „Streetkings“ aber die Nerven. Alle drei Schützen vergaben und deshalb reichte den „Piranhas“ ein Treffer für den Zusatzpunkt.

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