Ab September bildet die Stadt Weilheim erstmals gleich drei neue Mitarbeiter aus

Trio für die Verwaltung

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Bürgermeister Markus Loth begrüßte die neuen Auszubildenden der Stadt, (v. li.) Thomas Buchner, Isabell Herzog und Maximilian Rauch, zusammen mit Karin Groß, Leiterin der Hauptverwaltung, im Rathaus.

Weilheim – Zum 1. September starten Isabell Herzog, Maximilian Rauch und Thomas Buchner ihre Ausbildung in der Verwaltung der Stadt Weilheim. Bemerkenswert ist, dass die Stadt erstmals drei Auszubildende gleichzeitig hat und seit 20 Jahren auch wieder ein Beamtenanwärter des gehobenen Dienstes beziehungsweise der dritten Qualifikationsebene dabei ist. Etwa einer von zehn Mitarbeitern der Stadt ist im Beamtenverhältnis.

„Wir freuen uns, die Fächer der klassischen Ausbildung in der Verwaltung mit drei jungen Menschen besetzen zu können“, so Karin Groß, Leiterin der Hauptverwaltung. Und sie ergänzte: „Ich finde es toll, dass sie sich dafür interessieren.“ Vor Kurzem wurden die drei Auszubildenden im Rathaus bei einem Pressegespräch vorgestellt.

Die 19-jährige Herzog aus Schongau beginnt ihre dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Im Auswahlverfahren setzte sie sich gegen 69 Mitbewerber um die Stelle durch, wie Bürgermeister Markus Loth erzählte. Herzog hat bereits eine abgeschlossene Ausbildung zur Kaufmännischen Assistentin. Dass ihr die Arbeit im Büro zusagt, stellte sie auch während eines Praktikums bei Audi fest. Herzog kennt Weilheim bereits durch ihre schulische Ausbildung und freut sich auf die Tätigkeit für die Kreisstadt.

Rauch schlägt die Beamtenlaufbahn (nichttechnisch) im mittleren Dienst beziehungsweise in der zweiten Qualifikationsebene ein und macht eine zweijährige Ausbildung zum Verwaltungswirt. Aufgrund der Beamtenlaufbahn führt der 18-Jährige aus Weilheim in seiner Ausbildungszeit den Titel „Verwaltungssekretäranwärter“. Er absolvierte im Landratsamt Weilheim-Schongau ein Praktikum, das ihn in seinem Berufswunsch stärkte. „Ich bin im Rathaus für die Bürger da. Das ist cool“, so Rauch.

Ebenfalls drei Jahre dauert die Ausbildung für Buchner zum Diplom-Verwaltungswirt. Der 18-Jährige aus Eberfing steigt in den Beamtendienst der dritten Qualifikationsebene ein und führt, solange die Ausbildung dauert, den Titel „Verwaltungsinspektoranwärter“. Auch bei ihm brachte das Praktikum am Landratsamt die endgültige Entscheidung für die Berufswahl. Inspiriert wurde er bereits von seinem Vater, der ebenfalls Beamter ist.

Alle drei werden die praktische Arbeit im Weilheimer Rathaus lernen. Herzog und Rauch besuchen für die Theorie die Bayerische Verwaltungsschule in München. Zusätzlich ist die 19-Jährige noch an der Berufsschule in Starnberg. Anders als bei ihren Kollegen gehört das Thema Baurecht seit ein paar Jahren nicht mehr zur Ausbildung der Verwaltungsfachangestellten. Buchner geht für die fachtheoretische Ausbildung an die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Hof.

„Es gibt gute Entwicklungsmöglichkeiten“, warf Bürgermeister Loth schon mal einen Blick in die Zeit nach der Ausbildung.Trotz unterschiedlicher Einstiege in den Verwaltungsdienst haben alle drei gleiche Karrierechancen.

Von Melanie Wießmeyer

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