Arbeiten am Neubau befinden sich im Zeitplan

Neue Berufsschule in Weilheim nimmt Formen an

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Bauleitplanerin Nina Türk nahm die Maurerklasse der Berufsschule mit auf einen Baustellenrundgang.

Weilheim – Viele Weilheimer fahren täglich an der Baustelle vorbei, auf der gerade eines der teuersten Bauvorhaben des Landkreises entsteht: der Neubau der Weilheimer Berufsschule.

Um zu zeigen, was sich auf der Baustelle entlang der B2 inzwischen alles getan hat, lud das Landratsamt Weilheim-Schongau vor Kurzem zu einer Besichtigung vor Ort ein. Mit dabei war auch die Maurerklasse der Weilheimer Berufsschule samt Schulleiter Knut Seelos, Klassenlehrer Alexander Siegmund und Christian Sindlhauser, Baubeauftragter der Berufsschule. Bevor der Rundgang startete, gaben die Bauleitplaner Nina Türk und Julian Brogsitter von der IMP Ingenieure GmbH gemeinsam mit Florian Steinbach und Philipp Rehm vom Landratsamt einen kurzen Einblick in den Baustellenalltag. Die GmbH bildet zusammen mit den „Krug-Großmann-Architekten“eine Arbeitsgemeinschaft.

Eine Besonderheit bei der Errichtung der neuen Berufsschule sei, so Türk, dass es zwei Baufirmen gibt, die Unternehmen Kreuzer und Haseitl. Die Zusammenarbeit würde bislang „sehr gut“ funktionieren. Türk veranschaulichte noch einmal die Größe des Geländes. Die Grundfläche sei etwa so groß wie sieben Fußballfelder und die Nutzfläche würde knapp drei davon umfassen. An manchen Tagen kommen 60 bis 65 Fahrzeuge mit Beton an. Was die Baustellendauer anbelangt, geht Türk davon aus, dass der Umzug in den Herbstferien 2021 in Angriff genommen werden kann.

Ähnlich sieht das auch Steinbach, Leiter der Kommunalen Bau- und Liegenschaftsverwaltung. Der Neubau liege aktuell sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen. Gut 60 Prozent der Aufträge seien bereits vergeben, erklärte er. Außerdem würden schon 45 Prozent des Rohbaus stehen. Für den zentralen Bauteil, in dem später die Mensa und die Verwaltung untergebracht werden, ist heuer noch das Dachgeschoss geplant. Nächstes Jahr soll nach den Zimmererarbeiten dann schon mit dem Edelstahldach begonnen werden. Parallel dazu startet der Fensterbau, sagte Türk. Mit den Anwohnern hätte es bislang keine Probleme wegen der Baustelle gegeben, gab Steinbach weiter an. Nur „ganz am Anfang“ hätten einige Bedenken geäußert.

Von Sofia Wiethaler

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