Neue Bildungswege – Hauptschulen in Peißenberg und Huglfing werden zu Mittelschulen

Kommendes Schuljahr wird die Josef-Zerhoch-Hauptschule im Verbund mit der Hauptschule in Huglfing zu einer Mittelschule umstrukturiert.

Als Bestätigung der neuen Schulform segnete der Marktrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Abschluss eines entsprechenden Kooperationsvertrages mit der Nachbargemeinde ab. Dem Antrag an das Staatliche Schulamt auf Gründung eines Schulverbundes steht damit nichts mehr im Weg. Wie es in der Sitzung hieß, hätten auch die den jeweiligen Schulsprengeln angeschlossenen Gemeinden wie Böbing, Hohenpeißenberg, Oberhausen, Polling und Obersöchering dem Vertragswerk zugestimmt. Die künftige Mittelschule wird einen sozialen, wirtschaftlichen und technischen Zweig anbieten und soll zu einem mittleren Bildungsabschluss auf dem Niveau von Wirtschafts- und Realschulen führen. Sowohl Peißenberg als auch Huglfing bleiben im Rahmen der Kooperation aber eigenständige Schulstandorte. Einen Schülertourismus zwischen den beiden Orten soll laut Bürgermeisterin Manuela Vanni „so weit wie möglich“ vermieden werden. Lediglich zu praktischen Unterrichtseinheiten müssten die Schüler eventuell ein Mal in der Woche pendeln. Mit Einführung der Mittelschule soll an der Josef-Zerhoch-Schule auch eine Ganztagesbetreuung für die Fünftklässler von St. Johann gestartet werden. Laut Marktbaumeister Markus Brunnhuber sind technischen und räumliche Voraussetzungen dafür weitestgehend erfüllt. Das „Aufwendigste“ sei die Anschaffung einer Wärmetheke, die man aber bereits im laufenden Haushalt eingeplant habe.

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