Neue Dreifachturnhalle für Weilheim soll neben der Kegelbahn errichtet werden

Bauplatz für Sporthalle steht fest

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Neben der Kegelbahn, auf einem derzeit unbebauten Areal, soll in Weilheim die neue Dreifachturnhalle entstehen.

Weilheim – Eine gute Nachricht verkündete TSV-Präsi- dent Dieter Pausch vergan- gene Woche in der außerordentlichen Hauptversammlung: Ein Platz für die geplante Dreifachturnhalle ist gefunden. „Es tut sich was und aus unserer Sicht Gutes“, leitete Pausch die Sitzung ein.

„Mit breiter Mehrheit“, bestätigte Bürgermeister Markus Loth auf Nachfrage des Kreisboten, hat sich der Stadtrat für das Areal neben der Kegelbahn in der Nachbarschaft der Stadthalle ausgesprochen. Wie bei Grundstücksgeschäften üblich wurde die Entscheidung in nichtöffentlicher Sitzung gefällt. Das Grundstück befindet sich im städtischen Besitz. Eine Machbarkeitsstudie, welche die Stadt in Auftrag geben wird, soll Aufschluss über die Finanzierung und mögliche Zuschüsse geben. Liegen die Ergebnisse vor, könnte 2016 mit der Planung und 2017 mit dem Bau dieses Großprojektes begonnen werden, so Loth.

Beim TSV ist nach dem Gespräch mit Bürgermeister Loth und Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt die Freude groß: „Das ist eine Riesensache für uns“, begrüßte Pausch die Entscheidung und berichtete, dass sich der TSV mit zehn Prozent an den Hallenkosten beteiligen wird. „Wenn die Halle steht, gibt es viele Möglichkeiten“, blickte der TSV-Präsident voraus. Er sieht dann Chancen für eine Kindersportschule (KISS), den Ausbau der Aktivitäten in Sachen „Fitnessclub im Verein“ und eventuell für neue TSV-Abteilungen. „Hockey wäre etwas“, führte Pausch als Beispiel an. Aktuell läuft der Betrieb im TSV-Sportzentrum auf Hochtouren. Bei den Spinning-Kursen ist die Nachfrage so groß, dass der Verein drei zusätzliche Räder angeschafft hat.

„Der TSV“, betonte Pausch im Gespräch mit dem Kreisboten, „favorisiert die neue Sporthalle, weil es eine Halle für die Stadt Weilheim sein wird. Die Hallenkapazitäten werden sich wesentlich erhöhen, das werden die Schulen und andere Vereine positiv zu spüren bekommen. Weitere Institutionen, die derzeit noch nicht berücksichtigt werden können, erhalten dann die Möglichkeit, in den Hallen Sport zu treiben.“ Der TSV, führte Pausch weiter aus, ist dabei, einen virtuellen Hallenbelegungsplan zu erstellen.

Von Maria Hofstetter/Roland Halmel

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