Aktion "Neue Häuser für das Museum" endete mit Ausstellung an der Glentleiten

Villen, Baumhäuser und "Panikroom"

13 Buben und Mädchen entwarfen und bauten im Freilichtmuseum Glentleiten ihre Taumhäuser aus Holz und Pappe.

Großweil – Auf das Dach von Helenas Wohnung gehören ein Pool und eine riesige Wasserrutsche. Die zehnjährige Garmisch-Partenkirchenerin war ins Freilichtmuseum Glentleiten gekommen, um mit zwölf anderen Kindern Wunschhäuser aus Holz und Pappe zu bauen.

Die Murnauerin Sarah (7) war mit dabei. Sie entwarf ein unterirdisches Haus, das die zukünftigen Bewohner sogar mit einem „Panikroom“ vor Einbrechern schützt. Die fertigen Objekte wurden in einer Ausstellung präsentiert. Beim Rundgang wurde deutlich: Ob Villa oder Baumhaus – ganz oben auf der Wunschliste der Buben und Mädchen stehen bunte Häuser.

Die Aktion „Neue Häuser für das Museum“ war ein Projekt, das von der Abteilung „Museumspädagogik“ an der Glentleiten mit der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe (KJE) im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sowie dem Caritas-Mehrgenerationenhaus Murnau umgesetzt worden war. Gefördert wurden die vier Ferientage vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesverband Museumspädagogik. Die 13 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren wurden von einem Team aus Sozialpädagogen um Sophie Ruhl, wissenschaftliche Volontärin an der Glentleiten, betreut. Am ersten Tag war die Gruppe zu Gast bei Onni Rebholz. Die Murnauer Architektin erklärte auf der Baustelle des sogenannten Molohauses den Hausbau der Gegenwart. Im Freilichtmuseum Glentleiten gab es tags darauf einen Eindruck, wie die Menschen vor 100 Jahren gebaut und ihren Alltag organisiert haben. Während der beiden letzten Tage hatten die Kinder im Museum reichlich Gelegenheit, ihre Traumhäuser zu bauen.

Von Günter Bitala

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