"Neue Köpfe" – Kreisbrandrat Sobotta stellt sein Team vor

Krisen-Köpfe-Kennen – drei „Ks“, die dem neuen Kreisbrandrat Dr. Rüdiger Sobotta wichtig sind. Deshalb stellte er sich und die neuen Köpfe der Kreisbrandinspektion am vergangenen Montag den anderen Organisationen, die im Notfall zur Stelle sind, vor. Ziel war es, sich kennen zu lernen und die weitere Zusammenarbeit zu verstärken.

Vertreter unterschiedlicher Notfallteams waren in den Lehrsaal der Freiwilligen Feuerwehr Weilheim gekommen, um sich die Neuen in der Mannschaft rund um Rüdiger Sobotta, der im Oktober letzten Jahres das Amt des Kreisbrandrates angetreten hat, vorstellen zu lassen. Um die Zusammenarbeit zu erleichtern, war es Sobotta wichtig, den neuen Namen der Kreisbrandinspektion Gesichter zu geben und sie den anwesenden Organisationen wie dem BRK oder der Weilheimer Polizei vorzustellen. Als seinen zweiten Stellvertreter präsentierte Sobotta Ludwig Fernsemmer, der sich unter anderem um den Bereich Unfallverhütung kümmert. Ebenfalls neu im Amt ist Manfred Baum, der für den Bezirk Lech mit Stützpunkt in Peiting verantwortlich ist. Matthias Ott übernimmt im neuen Team den Bereich „Vorbeugender Brandschutz“ und steht der Inspektion als Fachberater zur Seite. Sobotta betonte, dass Ott durch seine Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr München einen unterstützenden Erfahrungsschatz mitbringe. Außerdem stellte der Kreisbrandrat Rudolf Knirsch als neuen Schiedsrichterobmann und Stefan Himml als Zuständigen für die Öffentlichkeitsarbeit vor. Sobotta selbst ist als Kreisbrandrat Leiter der Inspektion und betreut unter anderem das Zuschusswesen, entscheidet also über mögliche Ausgaben zum Beispiel für neue Geräte oder Feuerwehrhäuser. Der Bauingenieur aus Penzberg erhofft sich durch die neue integrierte Leitstelle, die ab 13. April in die Testphase geht und die Einsatzzentrale ablösen soll, noch bessere Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen. Als Vertreter des BRK wünschte sich Paul Bittscheid kein Konkurrenzdenken, sondern ein produktives Miteinander. Thomas Seizinger von der Weilheimer Wasserwacht betonte, wie wichtig es sei, gut zu kooperieren, da sich schon in diversen Übungen gezeigt habe, was die anderen Organisationen leisten. Schlagkräftig sei man nur miteinander. Zu diesem Zweck schlug Sobotta ein jährliches Treffen aller Weilheimer Organisationen wie dem BRK, der Polizei und dem THW vor, um eine dauerhafte Vernetzung und einen sinnvollen Austausch zu gewährleisten.

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