Die zwei neuen Konrektoren im Interview mit dem Kreisboten

Starkes Team für die Mittelschule

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Bastian Lobenhofer (li.) und Michael Zwick sind die beiden sympathischen Konrektoren an der Mittelschule in Weilheim.

Weilheim – Sie sind jung, dynamisch und motiviert: Michael Zwick und Bastian Lobenhofer sind die beiden neuen Konrektoren der Wilhelm-C.-Röntgen Mittelschule Weilheim. In einem Interview mit dem Kreisboten erzählen die beiden über sich und ihre Motivation, das Amt des Konrektors zu übernehmen.

Wie lange sind Sie schon an der Mittelschule in Weilheim und was unterrichten Sie?

Zwick: „Ich bin in meinem siebten Jahr an der Schule und hatte bisher hauptsächlich die zehnten Klassen. Ich unterrichte alles, mit Ausnahme der praktischen Fächer.“

Lobenhofer: „Ich bin im August an die Schule gekommen. Davor war ich in Bad Kohlgrub an der Schule. Ich unterrichte das Gleiche wie Herr Zwick.“

Erzählen Sie doch bitte ein bisschen was über sich: wie alt Sie sind und was Sie so in der Freizeit machen?

Zwick: „Ich bin 33 Jahre alt, genieße die Zeit mit meiner Familie, wandere gerne und gehe auf Reisen. Mein Lieblingsziel ist Griechenland – das Wetter, die Leute, da ist alles super. Mir gefällt dort auch die Einfachheit sehr gut.“

Lobenhofer: „Ich bin 34 Jahre alt und komme gebürtig aus der Oberpfalz. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie. Ansonsten betreibe ich eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten – im Winter hauptsächlich Skifahren und Touren gehen. Ich reise auch sehr gerne. Fremde Länder und Kulturen interessieren mich sehr.“

Warum haben Sie sich auf die Stelle des Konrektors beworben?

Zwick: „Mir macht es Spaß zu organisieren und dann die Auswirkungen zu sehen. Ein Beispiel wäre da die Erstellung des Stundenplanes. Alles was man tut, hat Konsequenzen. Im Haus verfolgen alle das gleiche Ziel, und mit ‚im Haus‘ meine ich alle – Schulleitung, Lehrer, Sekretariat und Hausmeister. Wir sind alle für die Schüler da und auf der Suche nach der besten Lösung für sie.“

Lobenhofer: „Ich wollte Verantwortung übernehmen. Ich habe mich bewusst an eine der großen Mittelschulen in Oberbayern beworben, um als Konrektor und M-Lehrer zu erleben, was es heißt, im Team zu arbeiten. Daher freue ich mich, dass die Schulleitung wirklich ein Team ist. Das habe ich bereits jetzt schon sehr zu schätzen gelernt. Für mich war es unglaublich wertvoll, dass ich als Neuer so herzlich aufgenommen wurde. Ich habe mich nicht wie ein Fremder gefühlt, sondern es war eher so, als wäre ich schon lange dabei.“

Was haben Sie sich als Ziel gesteckt?

Zwick: „Dass wir alle gut zusammenarbeiten – von der Schule bis zu den Eltern, der Stadt, dem Schulamt, Jugendamt und der Agentur für Arbeit. Ich möchte, dass wir nicht auf Problemen verharren, sondern uns um Lösungen bemühen.“

Lobenhofer: „Ich möchte mich noch eingewöhnen. Es sind viele neue Aufgaben, die auf mich zukommen. Und, ich möchte natürlich für die Schüler da sein.“

Hat sich die Anforderung an Sie als Lehrer, im Vergleich zu früher, geändert?

Lobenhofer: „Das Anforderungsprofil eines Lehrers, gerade an der Mittelschule, hat sich geändert. Wir sind umfassender gefordert bei der Begleitung der Schüler, sowohl fachlich als auch auf persönlicher Ebene.“

Zwick: „Ich unterrichte nicht mehr eine Klasse als reine Einheit, sondern sehe jeden einzelnen Schüler als eigene Persönlichkeit. Es geht darum, auf die Schüler einzugehen und eine Beziehung aufzubauen.“

Bernhard Bürger (Schulleiter): „Auf den Punkt gebracht: Beziehung geht vor Erziehung.“

Können Sie eine Anekdote aus Ihrem Berufsleben erzählen?

Zwick: „Ich bin mal gefragt worden, ob ich Zeit für ein Dreiaugengespräch habe. Darauf fragte ich: ‚Was ist ein Dreiaugengespräch?‘ Antwort des Schülers: ‚Ein Gespräch, bei dem man ein Auge zudrückt‘.“

Lobenhofer: „Ich bin mal mit einer Klasse auf Abschlussfahrt nach Kroatien. Ein Schüler ging im Meer baden und schluckte Wasser. Daraufhin dachte er, er werde vergiftet. Der Grund: er hatte nicht gewusst, dass das Meerwasser salzig ist.“

Vielen Dank für das Gespräch.

Steckbrief Mittelschule

Klassen: 27

Schüler: 585

Lehrer und Schulpersonal: circa 60

Schulabschlüsse: Erfolgreicher Abschluss; Qualifizierender Abschluss; Mittleren Schulabschluss

Einzugsgebiet: acht Gemeinden inklusive Weilheim

Träger der Schule: Weilheim, Pähl, Seeshaupt, Raisting, Wielenbach, Eberfing und Wessobrunn

Merkmal: Offene- und Gebundene Ganztagsklassen; Vorbereitungsklasse eins und zwei für 10. Klasse

Von Melanie Wießmeyer

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