Zum Schuljahresbeginn wurden 64 neue Lehrkräfte vereidigt

Neues Schuljahr, neue Lehrer

+
25 LehramtsanwärterInnen starten in die zweite Phase ihrer Lehrerausbildung, vier Realschul-und GymnasiallehrerInnen begannen die Zweitqualifikation für das Lehramt an Mittelschulen, 28 Lehrkräfte ihren Dienst als frisch gebackene LehrerInnen und weitere sieben Realschul- und Gymnasiallehrkräfte haben sich erfolgreich für das Lehramt an Mittelschulen qualifiziert.

Landkreis – Die lange Zeit des „Nichtstuns“ hat für die bayerischen SchülerInnen seit gestern ein Ende. Der sprichwörtliche „Ernst des Lebens“ hat also wieder begonnen. So erging es auch vielen Schüler- Innen im Landkreis Weilheim-Schongau.

Zu Beginn des neuen Schuljahres wurden 64 neue Lehrkräfte als Beamte vereidigt, die dann im Landkreis im Grund- und Mittelschulbereich eingesetzt werden. Die jungen LehrerInnen erhielten in der Aula der Hardt-Grundschule ihre Zeugnisse. Danach ging es für sie unmittelbar zu ihren jeweiligen Einsatzschulen.

Insgesamt 40, sowohl staatliche als auch private, Grund- und Haupt-/Mittelschulen gibt es im Landkreis. Darunter sind 37 Staatliche Schulen. Die restlich- en drei gliedern sich in jeweils zwei Montessorischulen und eine freie Waldorfschule.

Laut Planungsbericht des Staatlichen Schulamtes im Landkreis ist die Gesamtzahl der SchülerInnen im Vergleich zum Vorjahr von 7523 auf 7567 gestiegen. Dennoch gibt es im neuen Schuljahr mit 348 Klassen vier Klassen weniger als letztes Jahr. Laut Schulamtsdirektorin Ingrid Hartmann-Kugelmann sind die Schülerdurchschnittszahlen pro Klasse allerdings „weiterhin auf einem sehr guten Stand“. Die Höchstschülerzahl in der Grundschule liege bei 28 und an den Mittelschulen gelte die Höchstschülerzahl 30 als unverbindliche Richtzahl, berichtete die Schulamtsdirektorin auf Nachfrage.

Die „jahrgangskombinierten Klassen“ nehmen ständig zu. Das sind Lerngruppen, die sich meist aus SchülerInnen der ersten und zweiten sowie dritten und vierten Klassen zusammensetzen. Mehr als zehn Prozent der Grundschulklassen werden dieses Jahr im Landkreis jahrgangskombiniert unterrichtet. Wie lange ein Kind in dieser Klasse bleibt hängt vom individuellen Lern- und Leistungsvermögen des jeweiligen Schülers ab. Gemäß Hartmann-Kugelmann lernen die Jüngeren von den Älteren und die Älteren unterstützen die Jüngeren.

Somit gelten Grundschulen dieser Art als „Flexible Grundschule“, wovon es im Landkreis Weilheim-Schongau insgesamt sechs gibt. „Dadurch wird die Schule jedem einzelnen Kind noch besser gerecht, da jedes Kind die Zeit bekommt, die es braucht “, verzeichnet die Schulamtsdirektorin.

Fallen Lehrkräfte aus, stehen für dieses Schuljahr 46 Grund-und Mittelschullehrkräfte als „Mobile Reserven“ bereit. Diese Reserven seien laut Hartmann-Kugelmann „auf alle Fälle ein gutes Polster, um die Unterrichtsversorgung auch bei einem höheren Krankenstand zu gewährleisten“.

Darüber hinaus wird in den fünften Klassen der Mittelschulen der neue LehrplanPlus umgesetzt. Dieser soll in den darauffolgenden Jahrgangsstufen weiter eingeführt werden und hat das Ziel, den SchülerInnen vermehrt Kompetenzen „mit Alltags- und Lebensweltbezug“ zu vermitteln.

von Maria Lindner

Auch interessant

Meistgelesen

Unternehmer mit Vorbildcharakter
Unternehmer mit Vorbildcharakter
Alles in einem Schwung
Alles in einem Schwung
Glück im Unglück
Glück im Unglück
Vhs blickt auf erfolgreiches Jahr zurück
Vhs blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Kommentare