Preise für einen Besuch des Bergbaumuseum Peißenberg steigen

Eintritt wird teurer

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Gibt Einblick in den ehemaligen Bergbau am Hohenpeißenberg: Das Bergbaumuseum.

Peißenberg – Der Marktgemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung eine Erhöhung der Eintrittspreise für das örtliche Erlebnisbergwerk am Tiefstollen beschlossen.

Das Gremium folgte damit der Empfehlung des vorberatenden Haupt- und Finanzausschusses sowie einer Bitte des Vorstandsteams der Bergbaumuseumsfreunde. Der Verein kümmert sich seit der Eröffnung 1988 um den Museumsbetrieb und organisiert regelmäßige Führungen. Die letzte Preisrunde hatte es 2014 gegeben. Gegen die Erhöhung stimmte im Marktrat lediglich Werner Hoyer. Nach den neuen Tarifen bezahlen Erwachsene seit Januar 2018 sechs statt fünf Euro und Kinder (im Alter ab sechs Jahren) sowie Jugendliche 2,50 Euro (bislang zwei Euro).

„Das ist im Vergleich zu anderen Museen nach wie vor relativ günstig, weil wir für das Geld auch relativ viel bieten“, betonte Bürgermeisterin Manuela Vanni. Erst 2014 wurde der Tiefstollen unter anderem über EU-Fördergelder zu einem Erlebnisbergwerk mit einer rund 100 Meter langen Grubenbahn ausgebaut. Für den Betrieb des Bergbaumuseums samt Gebäude- und Stollenunterhalt sowie für den Werbeaufwand und die Kosten für die ehrenamtlichen Führer hat die Gemeinde im laufenden Haushalt einen Betrag in Höhe von knapp 53 000 Euro einkalkuliert. Um von personellen Kapazitäten unabhängiger und flexibler zu werden, bietet man im Museum zunehmend auch audiovisuelle Führungen an.

Die weitere Preisliste im Überblick: Familienkarte 13 Euro (bisher zehn Euro), Schüler/Azubis/Studenten 3,50 Euro (drei Euro), Schüler im Klassenverbund/ Kindergartengruppen zwei Euro pro Kind, Inhaber der Ehrenamtskarte 3,50 Euro (drei Euro), Schwerbehinderte/Bufdis/FSJ-ler/Hartz-IV-Empfänger 3,50 Euro (drei Euro).

Von Bernhard Jepsen

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