Neuer Bauhof am Kieswerk

Möglicher Standort für einen neuen Bauhof: Der Gemeniderat überlegt, den Bauhof aus dem Ort auf das ehemalige Riebel-Gelände zu verlegen. Foto: Osman

Ursprünglich sollte der gemeindliche Bauhof saniert und erweitert werden, nun wird er womöglich in ein ganz neues Gebäude umziehen. Bürgermeister Johannes Erhard informierte jüngst den Gemeinderat über die Möglichkeit, auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks der Firma Riebel an der Stillerhofstraße einen Neubau zu errichten. Der bestehende Bebauungsplan weist das Areal als „Sondergebiet La­ger­stätten“ aus.

Dieser Bebauungsplan enthält auch eine Gemeinfläche und bietet nach den Worten des Penzinger Gemeindeoberhauptes die Möglichkeit, den Bauhof inklusive eines Streusalzsilos an die ehemalige Riebel-Halle anzubauen. Die Geländeuntersuchungen an dieser Stelle wiesen die fragliche Fläche als unbedenklich aus. Die Lage des alten Bauhofs sei nicht mehr zeitgemäß, unterstrich der Bürgermeister, zumal nördlich davon eine neue Wohnbebauung geplant sei, die künftige Erweiterungsmöglichkeiten ausschließe. Erhard schlug vor, ein Ingenieurbüro mit Planungen für den neuen Bauhof zu beauftragen. Eine Probeabstimmung, die er offenbar bereits im August in nichtöffentlicher Sitzung hatte durchführen lassen, habe ja bereits die Zustimmung des Gemeinderats signalisiert. Nun gab es aber doch kritische Stimmen. Es werde zu viel geplant und zu wenig umgesetzt, so der Tenor. Bevor man Planungen in Auftrag gebe, müsse zuerst ein Grundsatzbeschluss über die Verlegung des Bauhofs fallen. Wolfgang Frei forderte, die Vergabe des Honorarvertrages an das Ingenieurbüro bis nach dieser Entscheidung zu vertagen. „Wir müssen zuerst wissen, was beide Varianten kosten“, widersprach 2. Bürgermeister Manfred Schmid. „Diese Zahlen liefert uns das Ingenieurbüro nicht zum Nulltarif.“ Bevor sie nicht vorlägen, könne man nicht „auf Gedeih und Verderb“ den Umzug beschließen. Mit zwei Gegenstimmen wurde der Vergabe der Planung schließlich zugestimmt.

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