Neuer Betriebshof wertet Gewerbegebiet optisch auf

Richtfest der Stadtwerke

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Stadtrat Rupert Pentenrieder, die dritte Bürgermeisterin Andrea Flock, Bürgermeister Markus Loth, Architekt Dirk Pussert, Peter Müller, Vorstand der Stadtwerke, Karl-Heinz Grehl , stellvertretender Landrat und Stadtrat Jochen Knittel.

Weilheim – Das Richtfest des Betriebshofes fand am Donnerstag statt. Doch selbst Peter Müller, Vorstand der Stadtwerke, wusste noch nicht, wie diese Festlichkeit ablaufen würde: „Es ist Betriebsgeheimnis.“

Vor einem Jahr, am 23. September 2013, begann der Bau des Betriebshofes für die Stadtwerke. Die neuen Gebäude entstehen seitdem im Gewerbegebiet an der Deutenhausener Straße.

Bei strahlendem Sonnenschein dankte Müller allen Beteiligten. 70 Mitarbeiter werden künftig im neuen Gebäude der Stadtwerke arbeiten. 

Gründe für den Neubau gab es viele. Die Stadtwerke waren zuvor über unterschiedliche Stellen in der Stadt verteilt. Künftig seien alle Gebäude und Gerätschaften an einem Standort versammelt. 

Bürgermeister Markus Loth fügte an, dass neue Aufgaben im Bereich der Energieversorgung hinzukommen werden. Ein Grund war auch, dass am Standort in der Krumpperstraße Altlasten aus Gaswerkszeiten aus dem Boden beseitigt werden mussten. Die neuen Gebäude im Osten Weilheims sollen „Leitbild für das Gewerbegebiet werden und dies optisch Aufwerten“, erklärte Loth. 

Architekt Dirk Pussert sieht als wichtiges Ziel, dass die Gebäude mit einer Holzfassade ausgestattet und alle einheitlich sind, sprich eine „Corporate Identity“ für die Stadt Weilheim bieten. Pussert hatte die Wünsche der Stadtwerke aufgenommen und umgesetzt. Sein Vorschlag gewann aus 15 Architekturbüros den ersten Preis. 

Insgesamt entstanden auf dem zwei Hektar großen Gelände vier Komplexe. Ein Verwaltungsgebäude wird von der Straße aus sichtbar sein. Das Werkstattgebäude wird eine Schreinerei, Schlosserei, Kfz-Werkstatt, eine kleine Gärtnerei und eine Salzlagerhalle beherbergen. Eine Großgarage wird Geräte und den Fuhrpark vor Wind und Wetter schützen. 

Auf dem zentralen Betriebshof in der Mitte wird sogar eine eigene Tankstelle entstehen. Denn Müller möchte, dass die Fahrzeuge jederzeit – auch bei Stromausfall – getankt werden können. Zudem werden die Flachdächer mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Damit können bis zu 400 000 Kilowattstunden grüner Strom pro Jahr produziert werden. Der funktionale und moderne Gebäudekomplex soll im Sommer 2015 in Betrieb genommen werden.

Von Mirjam Mögele

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