Nach dreistündiger Maßarbeit steht Weilheims neuer Maibaum in der Grünanlage beim Amtsgericht

Ein weiß-blaues Schmuckstück

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Bis zu 60 starke Mannsbilder waren am Aufstellen des neuen Weilheimer Maibaumes beteiligt. Mehr Fotos von Maifeiern in der Region unter www.kreisbote.de.

Weilheim – Die maibaumlose Zeit in der Kreisstadt ist vorbei. Am Mittwoch wurde der neue Maibaum mit viel Muskelschmalz und Schweiß aufgestellt. Mitsamt dem Wetterhahn ist er 35 Meter hoch, rund drei Tonnen schwer und sein Durchmesser am Boden misst etwa 60 Zentimeter.

Die Überarbeitung der 20 Zunftzeichen sponserte der Dachsbräu. An der Aufstellung durch den Heimat- und Trachtenverein beteiligten sich bis zu 60 Weilheimer – dies waren nicht nur Vereinsangehörige, wie der erste Vorsitzende Martin Schwarzenbrunner mit großer Genugtuung feststellte. Drei Stunden dauerte es, bis der Maibaum unter dem Applaus der weit über 1 000 Gäste senkrecht in seiner Verankerung stand.

Weilheims neuer Maibaum

 © Georg Müller
 © Franziska Zankl
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 © G eorg Müller
 © Georg Müller
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 © Georg Müller
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Bis dahin wurde zu den Kommandos „Spannung aufbauen“, „Hoch, hoch“, „Nachlassen“ von Maibaummeister Martin Rohmer Maßarbeit geleistet. Dann erklangen traditionell die Bayernhymne und der Defiliermarsch. Die Stadtkapelle hatte lange auf diesen Augenblick warten müssen, aber dann stimmte einfach alles. Die Zuschauer jubelten, das Bier floss in Strömen, die Brotzeit schmeckte, die Temperaturen waren frühlingshaft und der Himmel strahlte in weiß-blauen Farben.

An Komplimenten für die aufstellenden Mannsbilder wie auch für den Baum – „ein richtiges Schmuckstück“ – wurde nicht gespart. „Jawohl, wir haben wieder einen Maibaum und er ist ein echter Weilheimer. Er wurde 1890 im Stadtwald geboren und von der Stadt gespendet. Er steht nun am neuen/alten Platz und ist ein weithin sichtbares Zeichen für ein gutes Miteinander. Der Baum steht für ganz Weilheim“, sagte Schwarzenbrunner in seiner Ansprache.

Das „gute Miteinander“ wünschte sich auch Bürgermeister Markus Loth, der mit vielen Mitgliedern des Stadtrats kräftig mitgearbeitet hatte, in seinem Grußwort. Sein herzlicher Dank galt allen an der Aufstellung und Durchführung der Feier Beteiligten.

Getanzt wurde natürlich auch. Beim obligaten „Bandl-Tanz“, dem „Mühlradl“ und den Plattler- und Goaßlschnalzereinlagen klickten die Kameraauslöser und die Handys blitzten ununterbrochen. Viele Gäste blieben mit Vergnügen über das auf 17 Uhr anberaumte Festende hinaus. 

Von Georg Müller

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