Neuen städtischen Spielplatz an der Augsburger Straße eingeweiht

Eine Ritterburg für Weilheim

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„Geht hin und habt Spaß.“ Die Erbauer, Helfer und Sponsoren wünschten den Kindern der Stadt bei der Eröffnung am vergangenen Samstag viel Freude auf dem Spielplatz.

Weilheim – Einmal ein Ritter, eine Prinzessin oder ein Kletterer sein: All diese Kinderwünsche und noch mehr können jetzt auf einem Spielplatz mitten in der Stadt wahr werden.

Das neu gestaltete Areal an der Augsburger Straße ist das jüngste und zugleich eines der aufwändigsten Projekte des städtischen Verschönerungsvereins. Ab sofort darf dort nach Herzenslust gespielt werden. Die hochwertige Ausführung – Ritterburg mit span- nendem Innenleben, Rutsche, Klettergerüst, Baumstamm und eingefasster Soccerplatz – sucht ihresgleichen. Wer den Platz betritt, wird markante Gebäudeelemente und Silhouetten der Weilheimer Altstadt wiedererkennen. Sogar in dem rustikalen Zaun aus Holzabfällen kehren sie wieder.

Gearbeitet wurde auf dem etwa 600 Quadratmeter großem Areal bis zum Schluss, auch schweres THW-Gerät kam zum Einsatz. Insgesamt leisteten die Ehrenamtlichen des Vereins über 500 Arbeitsstunden. Die Gesamtkosten addierten sich trotz vieler unentgeltlicher Firmen- und Vereinsleistungen auf rund 70 000 Euro. Davon schoss die Stadt 25 000 Euro zu. 10 000 Euro übernahm die Böhm-Stiftung, die restliche Summe stammt von Einzelspenden und aus dem Vereinsvermögen.

„Wir haben viele Spielplätze angeschaut, wussten aber nicht, wie viel Arbeit dahinter steckt. Das beherrschende Spielgebäude ist die Burg, für die es Standardausführungen gibt. Hier bei uns hätten sie nicht hingepasst. Wir haben Elemente aus der Stadt abgekupfert, bis hin zur Kuppel der Marienkirche. Es ist ein Meisterwerk geworden“, so Vereinsvorstand Florian Lechner. Er dankte allen Sponsoren, Firmen und Helfern. „Ohne sie hätten wir es nicht stemmen können“, sagte Lechner. 

Bürgermeister Markus Loth beschrieb den Spielplatz als Gewinn für alle Kinder der Stadt. Diakon Felix Siefritz und Pfarrer Eberhard Hadem erbaten den Schutz Gottes. Ihr Wunsch: Der Spielplatz, auf dem alle Kinder friedlich miteinander umgehen, möge generationsverbindend werden.

Von Georg Müller

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