Ein urgemütliches Restaurant und ein gehobenes Hotel

Neueröffnung: Respekt und viel Anerkennung für den „Pöltner Hof“

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Respekt für das Geschaffene. Die Stadt gratulierte und wünschte Hotel und Restaurant viele zufriedene Gäste. Von links: Günter Scheurer, Julia und Reinhard Bott, Stadtbaumeisterin Andrea Roppelt, Bürgermeister Markus Loth

Seit dem ersten August hat der Standort Weilheim mit dem neu eröffneten „Pöltner Hof“ an der Pollinger Straße 4 ein zweites innerstädtisches Hotel mit ansprechender Gastronomie und modernen Tagungsräumen erhalten. Die vier Sterne für das Hotel sind zwar noch nicht offiziell, aber der Standard und das Ambiente sprechen für die gehobene Bewertung.

Die Weilheimer dürfen sich schon einmal auf schöne, moderne Zimmer auf hohem Niveau freuen, hatte das Betreiberehepaar Reinhard und Julia Bott beim Hebauf im August 2018 angekündigt und nicht zu viel versprochen. Dass auch der Eröffnungstermin 1. August 2019 eingehalten werden konnte, ist einem Kraftakt aller am Bau Beteiligten zu verdanken. Vor allem die Weilheimer Ämter und Behörden wie auch die Handwerksbetriebe haben alles gegeben, damit es geschafft wurde. Ja, alle Mühe hat sich gelohnt, Erwartungen wurden zum Teil noch übertroffen, das stellten bereits die staunenden Gäste der kleinen Feier am Vorabend der offiziellen Eröffnung fest.

Pöltner Hof Impressionen: Außenansicht

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In seinem Grußwort nach dem Rundgang durch alle Bereiche hatte Bürgermeister Markus Loth dem Bauherrn und Eigner Günter Scheurer sowie dem Ehepaar Bott Respekt und seine Anerkennung ausgesprochen. „Ich denke, dass der „Pöltner Hof“ von seiner Angebotsausrichtung her das Übernachtungs- wie auch Tagungsangebot der Stadt deutlich aufwertet“, sagte er.

Günter Scheurer hatte zuvor gleich nach der Besichtigung von dem „hoffentlich guten Eindruck“ gesprochen, den die Gäste bekommen hätten und lag damit ebenfalls richtig. Wie sehr das Übernachtungs- und Gastronomieangebot bislang fehlte, wurde gleich nach der Eröffnung von den Buchungszahlen fürs Hotel und der Zahl der Restaurant-Gäste in augenfälligem Maß bestätigt. „Wir sind beim Hotel zu über 90 Prozent ausgelastet“, hieß es an der Rezeption.

Pöltner Hof Impressionen: Gasträume

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Das Potential voll ausgeschöpft 

Bereits vor einigen Jahren hatte ein unabhängiges Gutachten der Stadt Potential für ein zweites Hotel bescheinigt, ganz abgesehen von fehlenden modernen Seminarräumen. Der „Pöltner Hof“ bietet nun beides und mit dem Restaurant in der „Alten Schwaige“ plus Biergarten noch mehr. Das mit dem Restaurant verbundene barrierefreie Hotel kann mit 44 attraktiven Doppel- und Einzel-Zimmern (zwei davon behindertengerecht), 60 Betten, ebenfalls locker punkten. Moderne Aufzüge verbinden die Etagen, die Rezeption verbindet das Hotel mit dem Restaurant. Auf insgesamt 1900 Quadratmetern Areal entstanden hier mit dem Jagdstüberl, der Bauernstube, mit Kaminzimmer und Restaurant vier gemütliche Räume mit insgesamt rund 140 Plätzen im Erdgeschoss. Im Obergeschoss wurden drei modern ausgestattete (Groß-TV plus Beamer) separate Seminarräume geschaffen. Sie haben mit 50/70 und 150 Plätzen ein Angebot auf hohem Niveau.

Bei schönem Wetter lockt der von Wind und Verkehr geschützte Biergarten mit Blick auf die Spitze der Pöltner Kirche. Hier sind bis zu 200 Plätze verfügbar. Was das Restaurant besonders attraktiv werden lässt, ist der Erhalt der historischen, wertvollen Bausubstanz bei Böden, Türen und Raumfassungen. Modernität erfährt das Gebäude durch die unauffällige, aber effiziente Be- und Entlüftung sowie die Fußbodenheizung. Beheizt werden beide Gebäude durch ein leistungsfähiges Blockheizkraftwerk. Und was die Leistungen der Küche angeht, die steht für ein weltoffenes Bayern. „Dass uns das alles gelungen ist, trotz der strengen Auflagen beim Denkmalsschutz, darauf sind wir stolz. Am Erfolg hat Dipl.- Restaurator Christian Mack großen Anteil“, sagte der Bauherr Günter Scheurer.

Pöltner Hof Impressionen: Zimmer

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„Ein Stück Alt-Weilheimer Baugeschichte“ 

„Im Vorfeld war viel Denkarbeit und Zeit notwendig. Mehrfache Planänderungen waren erforderlich, damit das Gebäude in seiner einstigen Aussage für jedermann erfahrbar bleibt. Allein die denkmalschutzfachlichen Auflagen enthielten 47 Positionen. Dann drängte zum Jahresende 2018/2019 die Zeit, denn das Dach wurde zunehmend undichter und schnelles Handeln war geboten. Eindringendes Wasser und Nässe hätten verheerende Auswirkungen gehabt. Günter Scheurer hat hier mit seinen Bemühungen ein Kunststück zustande gebracht. Für mich steht fest: Ohne sein beherztes Engagement, seine Erfahrung gäbe es dieses Baudenkmal wohl nicht mehr. Es ist ein Stück Alt-Weilheimer Baugeschichte und hat laut Bayerischem Landesamt für Denkmalpflege überregionale Bedeutung. Das landwirtschaftliche Gebäude aus dem Jahre 1799 hat in Bayern Alleinstellung und ist in Teilen sehr wahrscheinlich noch 100 Jahre älter. Ich wünsche mir, dass die Weilheimer und Gäste von nah und fern viel Freude daran haben“, sagte der vom Bauherrn beauftragte Dipl.-Restaurator Christian Mack. Mack war für die denkmalsrechtliche, genehmigungskonforme Umsetzung aller Maßnahmen verantwortlich.

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