Maiandacht in der Mariengrotte in Wessobrunn

Ein Feldkreuz für einen Kraftort

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Bei der feierlichen Maiandacht.

Wessobrunn – Das Kreuz ist das wichtigste Symbol im Christentum. Vor Kurzem fand ein solches auch an der Mariengrotte in Wessobrunn seinen Platz.

In einer feierlichen Maiandacht weihte Wessobrunns Pfarrer, Pater Joyice Lanithottam, das neue Feldkreuz ein. Die Grotte, welche 2009 errichtet wurde, sei für viele Menschen ein Kraftort, wie Pater Joyice erklärte. „Viele Leute kommen hierher, um zu beten und zur Ruhe zu kommen“, so der Pfarrer. Ein Feldkreuz würde den besinnlichen Ort ergänzen. „Das Kreuz ist ein Zeichen der Liebe, der Versöhnung, ein Teil unserer Kultur. Das Kreuz spaltet uns nicht, es verbindet uns mit Gott und allen Menschen“, erklärte Joyice. Wie Franz Langer, Kirchenpfleger aus Wessobrunn, erklärte, stamme die Christusfigur aus dem 18. Jahrhundert. Er habe den Korpus im November 2013 in Rahmen einer Versteigerung erworben. Ursprünglich gehörte die Figur zum Bestand des Klosters Wessobrunn, sagte Langer. Die Kirchenmalerei und Restaurierungswerkstätte „Engel und Paric GbR“ aus Forst bei Wessobrunn restaurierte die Figur und kümmerte sich um das Kreuz und um die Fassade. 1 400 Euro Spenden seien dafür schon eingegangen, so Langer. Insgesamt kostet das neue Feldkreuz circa 5 000 Euro.

Von Maria Lindner

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