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Polling zeichnet MitbürgerInnen aus, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben

Aller Ehren wert

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Haben sich um das Gemeinwohl Pollings verdient gemacht. Vorne v.li.: Ludwig Kolbeck, Dieter Wolf, Johann Mayr, Irmgard Mayr, Marianne Grundner, Hans Grundner, Walter Neuner; hinten Mitte: Erste Bürgermeisterin Felicitas Betz, Franz Tafertshofer (Trachtenvereinsvorstand), Michael Jarnach umringt von Mitgliedern des Trachtenvereins.

Polling – War es Zufall oder Absicht? Während in London das britische Parlament leidenschaftlich über den Ausstieg aus der EU debattierte, erfüllte zeitgleich die Bläsergruppe des Pollinger Musikvereins den ehrwürdigen Bibliothekssaal mit den Klängen der Europahymne. Sie setzte damit ein Zeichen für die Werte der Europäischen Gemeinschaft im Allgemeinen und den Gemeinsinn der Kommune im Besonderen.

Die Gemeinde Polling nutzt den Neujahrsempfang, um BürgerInnen zu ehren, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. In ihrer Eröffnungsrede nannte es Erste Bürgermeisterin Felicitas Betz eine lieb gewordene Tradition, dass das Ereignis nun schon zum fünften Mal in diesem prächtigen Saal stattfinden konnte. Die jüngsten Schneefälle in der Region und die Hochwasserkatastrophe vor drei Jahren in Polling nahm sie zum Anlass, die Bedeutung der Hilfsbereitschaft für ein funktionierendes Gemeinwesen hervorzuheben. Denn die Ereignisse hätten gezeigt, dass in solchen Situationen die Menschen zusammenrückten, um einander zu helfen. Ihr persönlicher Vorsatz für das neue Jahr sei es, „mehr Demut zu zeigen und dankbar zu sein, dass es uns gut geht. Denn vieles – wie zum Beispiel ein funktionierendes Rettungswesen –, was wir als selbstverständlich erachten, ist es in anderen Ländern bei weitem nicht“.

Ehrungen bei Neujahrsempfang Polling

 © emh
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Kulturreferent Michael Jarnach, der die Ehrungen vornahm, spannte einen weiten Bogen, um die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements hervorzuheben. Denn, „ohne ehrenamtliches Engagement kann unsere Gesellschaft nicht existieren und ohne freiwillige Helferinnen und Helfer wäre unser Land um vieles ärmer,“ zitierte Jarnach eine Aussage des ehemaligen Staatsministers Dr. Thomas Goppel.

Das Ehrenzeichen der Gemeinde Polling wird an Personen verliehen, die sich durch langjährige Tätigkeit im kulturellen, sportlichen, sozialen oder einem anderen gemeinnützigen Bereich hervorragende Verdienste erworben haben. Die Verdienste sollen vorrangig im Gebiet der Gemeinde Polling erbracht worden sein und mindestens 20 Jahre umfassen. So lauten die Bedingungen, nach denen die Ehrung auf Antrag verliehen werden kann. Unter dieser Prämisse wurden folgende Personen ausgezeichnet: Johann Mayr für sein Engagement in der Schützengesellschaft Oderding und im Bürgerverein Oderding, Irmgard Mayer (Bürgerverein Oderding), Hans Grundner (Gartenbauverein, Trachtenverein, Heimatverein, Weinbruderschaft), Ludwig Kolbeck und Walter Neuner (MSC Polling), Dieter Wolf (Abteilung Basketball, Helferkreis Asylbewerber) und Marianne Grundner (SV Polling).

In diesem Jahr wurde zum sechsten Mal auch wieder der Kulturpreis der Gemeinde verliehen. Geehrt wurde damit der Pollinger Trachtenverein, der in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen begehen kann. In seiner Laudatio gab Jarnach einen Einblick in die wechselvolle Geschichte des Vereins, der „die Pflege von Tracht, Mundart, Lied, Musik und Tanz durch zahllose Aktivitäten lebendig macht. All das macht Heimatverbundenheit greifbar und erlebbar,“ hob er die Bedeutung des Vereins hervor.

Der Abend fand einen gemütlichen Ausklang bei einem Stehempfang im Säulenkeller. Die Stimmung dort war in jedem Fall deutlich fröhlicher als im britischen Parlament, wo zeitgleich die Abstimmung über den Brexitvertrag für Katerstimmung sorgte.

Von emh

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