CSU nominiert Andrea Jochner-Weiß

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Steuer fest im Griff: Andrea Jochner-Weiß mit v.li. Fraktionschef Peter Erhard, MdL Harald Kühn, Thomas Dorsch, MdB Alexander Dobrindt, Guntram Vogelsgesang, Peter Ostenrieder, Bezirksrätin Alexandra Bertl, Hans Rehbehn, Angelika Flock, Frank Zellner und Nick Lisson.

Peißenberg/Landkreis – Nun ist auch die Amtsinhaberin wieder im Rennen: Am Samstag vollzog der CSU-Kreisverband die Nominierung von Landratskandidatin Andrea Jochner-Weiß und den Bewerbern um ein Kreistagsmandat. Die Wahl fiel wie erwartet aus: Jochner-Weiß wird mit Unterstützung von 98,3 Prozent der CSU-Delegierten ins Rennen gehen, die Liste wurde wie vorgeschlagen mit wenigen Verschiebungen abgesegnet.

„Wir wollen, dass sie in ihre zweite Amtszeit geht, weil jeder weiß, bei ihr ist unser Landkreis in guten Händen“, warb Kreisvorsitzender und CSU-Landesgruppenchef im Bundestag Alexander Dobrindt für Jochner-Weiß. Auch Bezirksrätin Alexandra Bertl fand warme Worte für die amtierende Landrätin: „Den Landesvater in München kennen alle, aber wir haben mit der Andrea eine echte Landkreismutter in Weilheim.“

Jochner-Weiß blickte in ihrer Bewerbungsrede auf sechs Jahre im Amt zurück: Der Ansturm von Flüchtlingen im Landkreis mit bis 55 Personen pro Woche und die damit verbundenen Herausforderungen, das 120 Mio. Euro Schulinvestitionsprogramm, die Sanierung und teilweise Neuausrichtung des Krankenhauses in Weilheim und anderes mehr. Den Ausblick teilte Jochner-Weiß in vier Themenblöcke: Ausbau der Bildungsregion, klimafreundlicher Landkreis, Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Gesundheitsstandortes sowie Bauen, Wohnen und Infrastruktur. „Ich habe mein Amt in den letzten knapp sechs Jahren mit Herzblut ausgeführt, jeder einzelne Tag hat mich zwar sehr gefordert, aber auch gefördert und ich gehe jeden Tag mit einem Lächeln und mit Freude in mein Landratsamt oder am Wochenende zu den Veranstaltungen“, so die Landrätin, die dies auch für die kommende Amtszeit in Aussicht stellte: „Für mich war und ist es auch künftig eine große Ehre, meinen Beitrag leisten zu dürfen, den Landkreis voranzubringen.“

120 der 122 Delegierten entschieden sich für Jochner-Weiß, die eine gehörige Portion Aufwind mit in den Wahlkampf nimmt. Auch die vom Kreisvorstand vorbereitete Liste, über die nach dem ersten Zehnerblock in Fünferblocks abgestimmt wurde, nahmen die Delegierten mit geringen Verschiebungen an. Dabei sind die Kandidaten jeweils aus den verschiedenen Regionen des Landkreises in den Fünferblocks gemischt worden, damit auch alle Bereiche gut repräsentiert werden.

Von Bianca R. Heigl

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