Nüchternes Resultat für Penzings Volleyballerinnen – 2. Platz in der Relegation

Die Saison ist nun auch für die Penzinger Volleyballerinnen endgültig vorbei. Vizemeister der Bezirksliga Schwaben und ein zweiter Platz in der Relegation zur Landesliga sind die nüchternen Resultate des FC Penzing – das beste sportliche Ergebnis bisher. Allerdings waren sie noch nie so knapp am Aufstieg gescheitert. Die 1:3-Niederlage gegen den SV Lohhof 3 bei der Relegation hat aber nicht so tiefe Wunden hinterlassen, wie drei Wochen zuvor das verlorene Duell gegen Marktoffingen.

Die Volleyballdamen zeigten sich über weite Strecken von ihrer Schokoladenseite und mit Kämpferherz. „Die gleiche Leistung drei Wochen zuvor hätte sicher zur Meisterschaft gereicht“, ist sich Penzings Coach Jürgen Malter sicher. Knapp 65 Zuschauer verfolgten das erste Spiel zwischen den beiden Bezirksligisten TSV München Ost und dem FC Penzing, das rasant startete. Romana Kohlhund sorgte mit zwei Aufschlagserien für schnelle Punkte. Sie führte ihr Team zum 8:2-Vorsprung und dann nochmal mit sechs Aufschlägen zum 21:12, sodass nach zwölf Minuten bereits der erste Satz mit 25:18 eingefahren war. Auch Durchgang zwei begann fulminant. Wieder war es Romana Kohlhund die eine 6:0- Führung mit dem ersten Aufschlag markierte. Nach dem 12:6 arbeiteten sich die Münchner langsam heran, und brachten sich mit 13:15 erstmalig in Führung. Penzing hielt dagegen, doch beim 19:18 schien das Spiel zu kippen. Sechs Punkte in Folge kassierte Penzing in dieser Phase. Doch den Satzball beim 19:24 wehrte man ab. Hier zeigte Andrea Peter Stärke beim Aufschlag und brachte ihr Team mit 25:24 zurück ins Rennen, das sie beherzt mit 29:27 gewannen. Der dritte Satz bot den Zuschauern sehenswerte Ballwechsel und eine kämpferische Leistung beider Teams, die bis zum Schluss gleichauf lagen. Auch hier zeigte Penzing gerade in der Schlussphase den größeren Willen und belohnte sich mit einem 26:24 zum Erfolg über die Münchner. Der Tagessieger wurde dann zwischen dem Penzing und Lohhof ermittelt, da die Münchener den Lohhofern unterlegen waren. Zum Ende des ersten Satzes, beim 18:18, fing Penzing sechs Lohhofer Aufschläge ein, was letztlich zum 20:25 Entstand führte – doch Penzing kämpfte. So holten sich die Penzinger den folgenden Satz mit 25:23. Doch im dritten und vierten Satz knickten die Damen in wichtigen Phasen kurz ein und bescherten dem Gegner einen zu großen Vorsprung, ehe Penzing sich wieder aufrappeln konnte. 18:24 zeigte die Anzeige und Lohhof wankte als Andi Epp Punkt für Punkt ihren Aufschlag durchbrachte, doch beim 23:24 blieb der kurz platzierte Ball an der Netzkante hängen und bescherte Lohhof eine 2:1-Satzführung. Im vierten Satz kam es noch ärger: Beim 6:6 wechselte der Aufschlag zu Lohhof 6:15 und 7:22 verhieß nichts Gutes, doch Penzing gab nicht auf und verkürzte beim Aufschlag von Steffi Nichelmann auf 18:23. Doch der Kraftakt kam zu spät, mit 19:25 sicherte sich ein starkes Lohhofer Team seinen Landesligaplatz. In welche Liga Penzing es nun verschlägt, ob wieder nach Schwaben oder zurück nach Oberbayern bleibt abzuwarten. Mit soviel Glück wie Gersthofen rechnet man in Penzing allerdings kaum. Diese waren letztes Jahr noch als Zweitplatzierte der Relegation in die Landesliga hoch gerutscht.

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