Nuss geknackt

Als die erwartet harte Nuss erwies sich der EV Pfronten für den TSV Peißenberg. Beim Gastspiel im Allgäu reichte es für die Truppe von Trainer Norbert Strobl nur zu einem Punkt. Im Rückspiel zwei Tage gab es einen 3:0-Erfolg. Mit den vier Zählern vom Wochenende vergrößerten die Peißenberger sogar den Vorsprung auf die Konkurrenz, da diese reichlich Punkte abgab.

„Mit dem Unentschieden sind wir durchaus zufrieden“, urteilte Strobl nach der Partie in Pfronten. In einer spannenden und kampfbetonten Begegnung nahmen zunächst die Gäste das Heft in die Hand. EVP-Torhüterin Jenny Harß hielt ihren Kasten jedoch sauber, bis Timo Weindl (11.) zum 1:0 traf. Die Freude währte aber nicht lange, da Purves (12.) postwendend den Ausgleich erzielte. Im Mitteldrittel schoss Florian Barth (22.) die Eishackler erneut in Front. Danach ließ Andy Becherer eine gute Chance zum Ausbau der Führung aus. Besser machte es wenig später Bricic (29.) der zum 2:2 einnetzte. Im Schlussdurchgang war Kampf auf beiden Seiten Trumpf. Die Gäste überstanden zwei Unterzahlsituationen unbeschadet. Auf der Gegenseite ließen sie einige Konterchancen aus, so dass es beim Unentschieden blieb. Im Penaltyschießen traf schließlich nur Purves für die Hausherren. Alle anderen Schützen vergaben. Die Heimpartie gegen Pfronten begann mit einem Schock für die Gäste. Robert Balzarek krachte nach acht Sekunden mit Purves zusammen, erlitt dabei eine Gehirnerschütterung und musste ins Krankenhaus. Dort landete auch noch ein Teamkollege, der sich im ersten Durchgang das Knie verdrehte. Eishockey wurde dazwischen auch gespielt, wobei sich spielerische Glanzlichter in Grenzen hielten. Die Peißenberger gingen durch einen Schlagschuss von Jürgen Müllers in Überzahl, den Becherer abfälschte, in Führung. Zu Beginn des Mittelabschnitts glich Brcic (22.) für Pfronten aus. Die Antwort gab wenig später Flori Barth (28.) mit dem 2:1. Gegen die gut sortierte Gästedefensive fanden die Peißenberger im letzten Durchgang kaum ein Durchkommen. Erst Thomas Maier (47.) überwand Harß mit einem Abstaubertor. „Für die Zuschauer war das nicht attraktiv, aber letztlich waren nur die Punkte wichtig“, resümierte Strobl. Nach dem gestrigen Gastspiel in Germering steht nun am morgigen Sonntag,14. Dezember, um 17 Uhr das Spitzenspiel in Peißenberg gegen Verfolger Erding an.

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