Gefeiert bis in den frühen Morgen

Obere Stadt war eine Festmeile

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Südamerikanisches Temperament und tropische Temperaturen. Samba, Samba, alles passte und die Füße erfrischten sich im Stadtbach.

Weilheim – Am Samstag wurde gefeiert wie bei den ersten Oberstadtlerfesten in Weilheim: Ruhig und friedlich, einfach schön. Nach verhaltenem Auftakt bei brütender Sommerhitze war die Atmosphäre am Abend einfach super.

Das Thermometer zeigte über 30 Grad und die Akteure kamen richtig ins Schwitzen, während bei den Gästen die Plätze unter Schirmen und im Schatten begehrt waren. Kaum hatte sich der Pulverdampf der Böllerschützen verzogen, ging es los mit den Aufführungen. Vor den Bühnen an Rathausplatz, Stadtbach und Trachtenheim sammelten sich die Zuschauer. An den Ständen wurden mit Hochdruck die Grillgeräte aufgebaut, Würstchen und Steaks vorbereitet, Torten in den Schatten gestellt. Das Programm lief wie am Schnürchen, auch die Aktionen für die Kinder wurden begeistert angenommen. Je tiefer die Sonne sank, desto zahlreicher rückten die Familien zum Feiern an. Ab 18.30 Uhr waren alle Tische belegt. Die Böschungen des Stadtbachs wurden in Beschlag genommen. Das kühle Wasser lockte. Die Trommlergruppe „Pura Vida“ stieg mit ihren Teilnehmern fast komplett ins Wasser. Ab 19 Uhr sangen die Gäste die Oldies mit. Die wie entfesselt aufspielenden „Wuidara Pistols“ heizten im Wechsel mit „Pura Vida“ und den Samba-Tänzerinnen die Stimmung an, sogar auf den Bänken wurde getanzt.


 „Gegen 2 Uhr mussten wir den letzten Festgästen buchstäblich die Bänke unter dem Hintern wegziehen“, beschrieb Initiatorin Christine Sußbauer die Szenerie. „Es war ein richtig schönes Fest, wie in alten Zeiten“, schwärmte Sußbauer. Lob gab es auch für die Organisation. Selbst bei 20 Meter langen Schlangen an den Schankständen brauchte niemand länger als drei Minuten auf seine Getränke warten. Ohne der Nachbesprechung der Organisatoren vorgreifen zu wollen: Das 10. Weilheimer Oberstadlerfest wird nächstes Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit folgen.

Georg Müller

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