Bilderbuchwetter beim Maibaumaufstellen in Oberhausen

Petrus war Trachtlern positiv gestimmt

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Wie aus dem Bilderbuch: Die Kirche St. Mauritius und unterhalb das Pferdegespann mit dem Maibaum, der wieder fünf Jahre Oberhausen zieren wird.

Oberhausen – Mit Pferdegespann, Musik der Oberhauser Musikanten, den Trachtlern und vielen Helfern wurde am 1. Mai der Maibaum zum Aufstellungsort gebracht. Hunderte Gäste verfolgten das Maibaumaufstellen bei bester Bewirtung vom Trachtenverein Oberhausen.

„So einen langen Maibaum hatten wir noch nie“, berichtet Trachtenvorstand Georg Sterzer, jun. sichtlich stolz, „und heute hat einfach alles gepasst. Petrus meinte es gut mit uns und ließ die Sonne scheinen, die Gäste waren alle bestens aufgelegt und lange sind wir beim erstmaligen Maifest beieinander gesessen. Für uns Trachtler ein schöner Tag.“

Nun ragt er in die Höhe, stattliche 39 Meter misst der Baum, der von Markus Leis gespendet wurde. „Ja, der Baum hat uns heuer gefuchst, aber letztendlich ist alles gutgegangen und das ist das Allerwichtigste“, so Zimmerermeister Hermann Schuster, der in bewährter Manier Anweisungen an die über 60 männlichen Helfer gab.

Vor dem Beginn des Maifestes erhielt die Jugendgruppe des Trachtenvereins noch kräftig Applaus für ihr „Mühlradl“, anschließend ging es auch für die Männer zum gemütlichen Teil über, bei dem immer wieder über das Aufstellen geredet und über die ein oder andere Situation gelacht wurde.

Ein alter Brauch mit neuen Gesichtern, denn auch zahlreiche Neubürger halfen den Maibaum mit Muskelschmalz in die Höhe zu stemmen. Und anschließend saßen viele noch bei Kaffee und Kuchen, Grillfleisch und einem Bier zusammen. Wie meinte Vorstand Sterzer: „Petrus muss ein Trachtler gewesen sein.“

Von Anneliese Reichert

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