Umbau- und Sanierungsarbeiten in Oberhausen werden im Sommer in Angriff genommen

Oberhausen: Ein Dorfplatz vor dem Rathaus

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Architektin Sandra Urbaniak (vorn in weißer Jacke) leitete das Kolloquium am Oberhauser Rathaus.

Oberhausen – Noch im Laufe dieses Sommers wird mit den Umbau- und Sanierungsarbeiten am Rathaus begonnen.

„Parallel dazu“, berichtet bisheriger zweiter Bürgermeister Rudolf Sonnleitner, ist der Startschuss zur Gestaltung der Freiflächen und eines Dorfplatzes vor dem Rathaus gefallen. In einem öffentlichen Kolloquium wurden drei Planungsbüros mit der Thematik vertraut gemacht. Mit einbezogen ist laut Pressebericht das gesamte Areal der Bahnhofstraße vor dem Rathaus, die Abbiegesituation von der Bahnhofstraße in die Kreisstraße vor der ehemaligen Bäckerei. Auch über den Standort des Maibaums wird nachgedacht.

Unter der Leitung von Architektin Sandra Urbaniak von den Stadtplanern AKFU aus München wurden die teilnehmenden Landschaftsarchitekten der Büros Vogl + Kloyer aus Weilheim, Lex-Kerfers aus Bockshorn und „die-grille“-Landschaftsarchitekten aus Penzberg vor Ort mit den Aufgabenstellungen vertraut gemacht.

Bei dem Treffen dabei waren laut Sonnleitners Bericht Mitglieder des Bewertungsgremiums, dem neben Bürgermeister Thomas Feistl und dem Gemeinderat auch Architektin Julia Jelen von der Städtebauförderung der Regierung von Oberbayern angehören. Beratend sind Kreisbaumeister Horst Nadler vom Landratsamt und Florian Dilg vom Architekturbüro Zwingel/Dilg aus München, Planer des Rathausumbaues, dabei.

Eine erste öffentliche Zwischenpräsentation der drei Planungsbüros wird es am Dienstag, 23. Juni, um 18 Uhr, beim Stroblwirt geben. Die Bevölkerung soll mit einbezogen werden. Nach den Präsentationen ist ab 19 Uhr eine Frage- und Diskussionsrunde mit der Bevölkerung angedacht. Die endgültige Entscheidung fällt am 14. Juli um 18 Uhr in einer Gemeinderatssitzung mit dem Bewertungsgremium beim Stroblwirt.

Ziel der Neugestaltung, so Bürgermeister Thomas Feistl, sei es, inmitten der stark frequentierten Gebäude einen Dorfplatz als gemeinsamen Mittelpunkt und Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Das umgenutzte Oberhauser Rathaus soll schließlich barrierefrei in die Freiflächengestaltung mit einbezogen werden. Dabei soll auch der Verkehr auf der Bahnhofsstraße nach dieser Neugestaltung deutlich beruhigt verlaufen.

Von Kreisbote

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