Knapp 60 Prozent stimmen in Bürgerbefragung mit "Nein" – Hohe Rücklaufquote – Argumente werden ausgewertet

Oberhauser mehrheitlich gegen Supermarkt

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Die Gemeinderäte am Montagabend beim Auszählen der Befragung, re. Bürgermeister Thomas Feistl.

Oberhausen – Die mögliche Ansiedlung eines Supermarktes mit Getränkemarkt an der Kreuzung B472/Dorfstraße hat die Oberhauser in den letzten Wochen intensiv beschäftigt. In einer Bürgerbefragung sprach sich die Mehrheit dagegen aus.

Knapp 80 Prozent der Oberhauser beteiligten sich an der Befragung. Von 1 884 Fragebögen kamen 1 483 zurück. Das Votum war deutlich: Für die Marktansiedlung stimmten 606 Bürgerinnen und Bürger, dagegen waren 877. Somit lehnten knapp 60 Prozent die Pläne eines Investors ab, einen Vollsortimenter zu bauen.

Bürgermeister Thomas Feistl zeigte sich auf Nachfrage positiv überrascht von der hohen Beteiligung und hätte mit einem knapperen Ergebnis gerechnet. 101 Befürworter hatten ihre Rückantworten mit Pro-Argumenten versehen. Von den Gegnern begründeten 471 Oberhauser ihr „Nein“ zu einem neuen Markt. Laut Feistl werden nun alle Argumente sowie die Altersstrukturen „detailliert ausgewertet“, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. „Schlagworte“ aller Antworten werden voraussichtlich im Februar im Amtsblatt und auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht. Das Meinungsbild der Oberhauser soll das weitere Vorgehen des Gemeinderates auch bezüglich der weiteren Dorfentwicklung maßgeblich beeinflussen.

Die abschließende Entscheidung zur Supermarkt-Diskussion wird der Gemeinderat frühestens in der Märzsitzung treffen.

Von Maria Hofstetter

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