FDP-Delegation informiert sich in Oberlandschulen über Rahmenbedingungen

Privatschulen oft benachteiligt

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Im Austausch mit den Oberlandschulen: V.li. Klaus Breil, Martin Zeil, Saika Gebauer-Merx, Nicola Beer (alle FDP), Ingeborg Krabler, Martina Schmidt, Edith Weigand-Pissarski und Jochen Kleinmond (Oberlandschulen).

Weilheim – Über die Lage der bayerischen Wirtschaftsschulen diskutierte eine FDP-Delegation in den Privaten Oberlandschulen Weilheim mit Vertretern dieser Einrichtung.

Privatschulen wie die Oberlandschulen seien in Bayern wichtiger Bestandteil einer vielfältigen Bildungslandschaft. Allerdings stelle ihnen der Freistaat weniger finanzielle Mittel zur Verfügung als den staatlichen Schulen, kritisierte die FDP-Abordnung. Schulleiterin Ingeborg Krabler hatte beklagt, dass dies neben dem Betriebskostenzuschuss auch den Zugang zu vergünstigter Schulsoftware sowie die Konditionen zur Lehrerfortbildung betreffe. FDP-Generalsekretärin und MdB Nicola Beer zeigte sich beeindruckt vom Konzept der Oberlandschulen mit den vier Schultypen Wirtschafts-, Kaufmännische-, Fremdsprachenschule und Gymnasium mit wirtschaftswissenschaftlichem Profil. Ihre Absolventen, so die frühere hessische Kulturministerin, werden von den Betrieben gerne eingestellt. „Unsere Schüler sind es gewöhnt, den ganzen Tag präsent zu sein, sie können selbständig arbeiten und bringen eine solide wirtschaftliche Ausbildung mit“, begründete dies Studiendirektorin Krabler. Wenn ein Unternehmen einmal Wirtschaftsschüler aufgenommen habe, komme es immer wieder gerne darauf zurück, wusste die Schulleiterin ihren Gästen zu berichten.

Vom Vorsitzenden des FDP- Kreisverbandes Klaus Breil nach ihren Erfahrungen mit regionalen Ausbildungsmessen befragt, erklärte Krabler, dass die Jobmessen in Weilheim und Schongau eine „wichtige Schnittstelle“ seien und hervorragende Möglichkeiten bieten würden, „die Schule zu präsentieren“.

Martin Zeil, bayerischer Wirtschaftsminister a.D. und bei der Landtagswahl im Oktober Kandidat für den Stimmkreis 131 Weilheim-Schongau, stellte fest, dass in der Gesellschaft „oftmals falsche Vorstellungen über Privatschulen“ verbreitet seien. Im Falle seiner Wahl versprach er, sich für einen „fairen Wettbewerb“ und den „Abbau administrativer Hürden“ einzusetzen. An dem Gespräch nahm auch Weilheims Wirtschaftsreferentin im Stadtrat und Bezirkstagskandidatin Saika Gebauer-Merx teil.

Verteilt auf vier Schulen werden in den Privaten Oberlandschulen Weilheim 250 SchülerInnen auf ihr späteres Berufsleben vorbereitet.

Von Maria Hofstetter

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