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Obstsorten-Schau auf der 23. Oberlandausstellung in Weilheim

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Apfelsorten bestimmen lassen auf der Orla
Ein regionaler Leckerbissen: der Paradiesapfel, der auch in der Ausstellung zu be-wundern ist © Landratsamt

Weilheim - Am kommenden Sonntag und Montag erwartet die Gäste der Oberland-Ausstellung (Orla) in Weilheim eine bunte Obstsorten-Schau mit etwa hundert Apfel- und Birnensorten: vom leuchtend-roten „Paradiesapfel“ bis hin zu unscheinbaren „Würgebirnen“, die sich zwar nicht zum Direktverzehr, umso besser jedoch für Obstbrände eignen.

Sicher mit an Bord sind klimatisch an das Bayerische Oberland angepasste Sorten, Sortenraritäten sowie einige der unbekannten beziehungsweise „vergessenen“ Regionalsorten, die über das Projekt „Apfel.Birne.Berge“ gefunden und erhalten werden.

Am Sonntag, 2. Oktober, können mitgebrachte Apfel- und Birnensorten durch den Obstsortenkundler Georg Loferer ganztägig bestimmt werden lassen. Projektmanagerin Eva Bichler-Öttl und Kreisfachberaterin Heike Grosser bieten Informationen zum Thema Streuobst und zum Projekt „Apfel-Birne-Berge“.

Für die Sortenbestimmung werden benötigt: fünf bis zehn pflückreife und unversehrte, sonnengefärbte Früchte mit Stiel sowie mindestens drei unversehrte Blätter des Astes, von dem die Fruchtprobe genommen wurde. Es wird darum gebeten, die Früchte nicht säubern, durch Polieren und Reiben können wichtige Bestimmungsmerkmale verloren gehen. Als Verpackung eignen sich saubere Papiertüten – Plastik oder Styropor sind jedoch ungeeignet. Auch wird darum gebeten, für jede Sorte ein Bestimmungsformular (Download: https://www.apfel-birne-berge.de/aktuell/sortenbestimmung/) ausgefüllt beizulegen. Falls mehrere Sorten bestimmt werden sollen, ist für jede Sorte eine eigene Tüte zu verwenden. Es kommt vor, dass seltene Sorten vor Ort nicht bestimmt werden können. In diesem Fall werden die Projektbeteiligten die Fruchtprobe externen Experten vorlegen und das Ergebnis nachträglich per E-Mail oder Post mitteilen.

Am Montag, 3. Oktober, berät Kreisfachberater und Obstgehölzpfleger Johann-Christian Hannemann zur Planung und Pflege von Streuobstwiesen und erläutert Sorteneigenschaften der ausgestellten Sorten.

Und für alle, die an diesem Wochenende verhindert sind: Ende Oktober 2022 bietet sich noch einmal die Chance, die Obstsortenvielfalt in der Region zu bewundern und eigene Sorten bestimmen zu lassen. Am Samstag, 22. Oktober, gastiert die Wanderausstellung von 9 bis 16.30 Uhr im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) in Benediktbeuern. Es gibt einen Obstmarkt, eine Obstsortenbestimmung von 9 bis 12 Uhr sowie am Nachmittag ein buntes Programm mit Musik und verschiedenen Kurzvorträgen.

Der Stand auf der Orla ist in Halle H, Stand des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege Weilheim-Schongau e.V.

Weitere Informationen zur Wanderausstellung.

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Von Kreisbote

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